„Wir haben extra Regen bestellt, damit wir auch sehen können, ob die neuen Stadtmöbel wetterfest sind“, scherzte Sonnebergs Bürgermeister Dr. Heiko Voigt zur Begrüßung mit Schirm beim Vor-Ort-Termin am Dienstag im Stadtpark nach zuvor wochenlangem Sonnenschein ohne Wolkenpause. Die Lacher hatte er damit auf seiner Seite.
Gekommen waren Jan Müller, Mitglied der Geschäftsführung beim Rudolstädter Unternehmen CO33 sowie Florian Leutheußer, Fabian Kirchner und Max Hausdörfer von der Sonneberger Werbeagentur Monotomic. Denn diesen beiden Firmen und einem Zufall ist es zu verdanken, dass seit kurzem zwei nachhaltige Sitzgruppen aus Beton im Stadtpark stehen. Sie trotzen nicht nur dem Regen, sondern sind auch hitzeresistent, wie die vergangenen Wochen gezeigt haben.
Gesponsert wurden sie vom Hersteller CO33, einer Marke von Uhlmann Beton aus Rudolstadt, und vermittelt über klassisches Networking. Bei einem gemeinsamen Arbeitstermin kam die Sponsoring-Möglichkeit zur Sprache. Denn sowohl die Stadt Sonneberg als auch CO33 und Uhlmann Beton sind langjährige Kunden der Agentur Monotomic, die letztlich den Kontakt zwischen der Kommune und dem innovativen Hersteller von Betonmöbeln vermittelte. Schnell war das Bauamt hinzugezogen und wurden Nägel mit Köpfen gemacht.
Mitarbeiter Dirk Krusche suchte die Standplätze in der Nähe des Spielplatzes aus, beauftragte Kollegen des Bauhofs mit dem Einbau für das Frühjahr 2026 und meldete im Mai Vollzug. Seither erfreuen sich die modernen Sitzgruppen großer Beliebtheit. Ausruhen, Verschnaufen und Hinsetzen – bei den Besuchern des Parks kommt das gut an.
Auch bei Veranstaltungen, wie beispielsweise dem Kindertag im Juni, wurden die neuen Plätze schon rege genutzt. Bürgermeister Voigt erkundigte sich bei Jan Müller nach dem Material, der Produktion und erfuhr viel über das Firmenprofil und den Werdegang des etablierten Rudolstädter Unternehmens. Letztlich lobte der Stadtchef: „Danke, dass Sie alle an die Stadt Sonneberg gedacht haben und wir gleich an zwei Stellen im Stadtpark einen Mehrwert für unsere Bürger schaffen konnten.“