Hier siehst Du das SOMSO-Modell einer ungeflügelten Großen Rosenblattlaus (Macrosiphum rosae, nach Dr. E. Schicha) im vergrößerten Maßstab 1:80.
Die Blattlaus ist ein mit dem bloßen Auge kaum zu erkennendes Insekt und meistens grün, schwarz oder braun gefärbt.
Blattläuse leben auf den Blättern und Stängeln vieler Pflanzen. Mit ihrem dünnen Rüssel saugen sie den Pflanzensaft aus den Blättern. Das ist ihre Nahrung – so wie wir Menschen Brot oder Obst essen. Doch wenn zu viele Blattläuse an einer Pflanze sitzen, wird sie geschwächt. Ihre Blätter rollen sich ein, werden gelb oder klebrig. Die Blattläuse geben nämlich beim Saugen eine zuckrige Flüssigkeit ab, die man Honigtau nennt.
Zum Glück gibt es auch natürliche Feinde der Blattlaus, wie zum Beispiel Marienkäfer, Florfliegen oder Schlupfwespen. Diese fressen die Blattläuse und helfen so, dass die Pflanzen wieder gesund werden. Auch der Mensch hilft manchmal mit Wasser oder Seifenlösung, um die Läuse von den Pflanzen zu spülen – ganz ohne Gift. Obwohl die Blattlaus ein kleiner Pflanzenschädling ist, ist sie für das biologische Gefüge wichtig.