Deutsches Spielzeugmuseum

Für kleine und große Spielzeugbegeisterte

Kennen sie Puppenköpfe aus Biskuitporzellan, zart im Teint und liebereizend im Ausdruck? Haben Sie je Miniaturen von „Liliputanern“ aus Brotteig gesehen?

Dann begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise in die Geschichte des Spielzeugs. Die Spielinseln und Spielstationen im Neu- und Altbau des Deutschen Spielzeugmuseums sorgen nicht nur an Regentagen für Spielvergnügung und Entspannung, sondern lassen jüngere und ältere Museumsgäste in die große Welt im Kleinen eintauchen.

Der Audioguide bietet hierzu die perfekte Ergänzung.  Diesen gibt es nicht nur zum Ausleihen vor Ort, sondern auch kostenlos zum Herunterladen für das eigene Endgerät ganz gemütlich von zuhause aus unter www.deutschesspielzeugmuseum.de. Ob für Kinder, Erwachsene oder auf Englisch - Spaß, Wissen und Unterhaltung sind garantiert.

In den Ferien laden offene Workshops und museumspädagogische Programme zum kreativen Spielen und Basteln ein.

Teil des Museums ist auch eine wissenschaftliche Fachbibliothek, der ein Archiv angegliedert ist. Es beherbergt Literatur zur Spielzeuggeschichte sowie regionalgeschichtliche Literatur samt einer Sammlung an Spielzeugmusterbüchern des 19. Jahrhunderts. Mit Terminvereinbarung können die Bibliotheksschätze auch im hauseigenen Lesesaal studiert und bestaunt werden.

Die jüngere Spielzeughistorie: Von Sandmännchen bis Barbie

Neben den rund 6.000 in der Dauerausstellung zu sehenden Spielzeugen aus allen Zeiten widmet sich die Sonderausstellung „Sandmännchen und Barbie. Spielgewohnheiten im geteilten Deutschland“ der jüngsten Spielzeughistorie. Wer seine Kindheit zwischen den 1950er und 1980er Jahren erlebt hat, findet hier freudige Erinnerungen an das geliebte Spiel in dieser Zeit. Denn unabhängig vom Alter: Spielen bleibt doch spielen. In zwei Bereichen werden im Wechsel Ost- und Westspielzeug der einzelnen Jahrzehnte gezeigt. Zudem können die Besuchenden zu Mitgestaltenden der Ausstellung werden, kleine Museumsgäste erwarten Spielbereiche zum Mitmachen und Verweilen.

Fotos: Michael Miltzow/Deutsches Spielzeugmuseum

Warum befindet sich das Deutsche Spielzeugmuseum in Sonneberg?

Die Stadt und die umgebende Region entwickelten sich während des 18. und 19. Jahrhunderts zu einem der Hauptgebiete der Spielwarenherstellung in Europa.

Anfang des 20. Jahrhunderts beherrschten Sonneberger Verleger den Welthandel und machten Sonneberg zur Weltspielwarenstadt.

Auch in der DDR spielten die Produktion von Puppen, Plüschtieren, Eisenbahnen eine große Rolle für die Stadt und gaben vielen Menschen Arbeit. Das 1901 gegründete Deutsche Spielzeugmuseum ist das sichtbare Dokument für eine der größten Spielwarenmetropolen, die es je gegeben hat. Die ständige Ausstellung des Museums ermöglicht einen Überblick über die Grundzüge der Kulturgeschichte des deutschen Spielzeugs.

Bestand von über 100.000 Objekten, darunter etwa 60.000 Spielzeuge aus aller Welt

  • Thüringer Porzellanpuppen aus dem 19. Jahrhundert
  • Technisches Spielzeug von den Anfängen bis zur Gegenwart
  • Geschichte der Spielpuppe und früheste Käthe-Kruse-Puppen
  • Holzspielzeug aus verschiedenen Regionen
  • Antikes Spielzeug aus dem alten Ägypten sowie Griechenland und Rom
  • Weltausstellungsgruppe "Thüringer Kirmes"
  • Spielautomaten mit beweglichen Figuren

Bildkennzeichnung

  • Header-Bild - C. Heim
  • Spielecke, Ausstellung - T. Wolf
  • Innenraum, Foto mit Kind - M. Miltzow