Das Förderprogramm ist in verschiedenen Schwerpunkten gegliedert. Unter diesen Förderschwerpunkt fällt die Erarbeitung von innovativen Konzepten und Handlungsstrategien zur Bewältigung des Strukturwandels in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren:
- durch Erarbeitung neuer Konzepte
- durch Weiterentwicklung / Vertiefung bestehender Konzepte.
Dabei müssen die konzeptionelle gesamtstädtische Einbettung, der städtebauliche Zusammenhang und der integrierte Ansatz sowie die Teilhabe und Beteiligung von relevanten Akteuren deutlich werden.
Das Veranstaltungskonzept besteht aus einem Gesamt- und mehreren Detailkonzepten für Veranstaltungen, die im jährlichen Turnus stattfinden sollen. Grundlage für das Veranstaltungskonzept ist das entwickelte Leitbild aus dem Gestaltungskonzept. Das Konzept soll insbesondere Zielgruppen, Veranstaltungsorte und bestehende Einrichtungen berücksichtigen. Darüber hinaus umfasst es auch eine Bewerbungsstrategie.
Die Spielzeugstadt Sonneberg hat den historischen Ruf als "Werkstatt des Weihnachtsmannes" und gilt als Grundlage für den klassischen Weihnachtsmann[1]. Darauf aufbauend soll sich die Marke der Spielzeugstadt in den öffentlichen Veranstaltungen der Stadt wiederfinden. Für die Etablierung der Marke als Werkstatt des Weihnachtsmanns, bietet die Winter-Weihnachtszeit besonderes Potenzial. Es wird ein umfangreiches Veranstaltungskonzept mit besonderem Schwerpunkt auf die Winterzeit entwickelt, das sowohl bewährte wie auch neue Formate hervorbringt, um damit die Außenwirkung der Marke sicherzustellen.
[1] Auf der Weltausstellung in Paris 1900 haben die Sonneberger Spielwarenproduzenten eine Kutsche mit Weihnachtsmann präsentiert, dieser gilt als Vorläufer des Weihnachtsmannes, den ein Hersteller von Softgetränken in aller Welt bekannten gemacht hat (Bayerischer Rundfunk).
Aufgrund der aktuellen Energieversorgungslage und der klimatischen Veränderungen ist eine Betrachtung der zukünftigen Energieversorgung sowie deren Kosten für zukunftsfähige Innenstädte unerlässlich. Aus dem ganzheitlichem Gestaltungskonzept ergeben sich die umzusetzenden Maßnahmen.
Um die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen, müssen diese zum Abschluss des Projekts bewertet werden. So kann erhoben werden, welche Maßnahmen fortgeführt und/oder verbessert werden können. Dies erfolgt auf Basis vorliegender Konzepte (z.B. ISEK, Einzelhandelskonzept) und der aufgestellten Zielindikatoren.