Hier siehst du das SOMSO-Modell des Gemeinen Holzbocks (lxodes ricinus, Weibchen) im vergrößerten Maßstab 1:75.
Er ist mit Abstand die häufigste europäische Zeckenart.
Der Gemeine Holzbock lebt in Wiesen, Wäldern und Gärten. Er ist ungefähr so groß wie ein Stecknadelkopf und wenn er hungrig ist, kann er nach dem Saugen so groß werden wie eine Erbse! Zecken, wie der Holzbock, haben acht Beine. Siegehören damit zu den Spinnentieren.
Wenn ein Mensch oder ein Tier an einer Zecke vorbeiläuft, kann sich diese schnell festklammern, weil sie u.a. auf Wärme und Bewegung reagiert. Sie sucht sich eine Stelle auf der Haut, wo sie Blut saugen kann. Das braucht sie zum Leben und zum Wachsen. Für den Menschen ist das manchmal gefährlich. Denn der Holzbock kann dabei Krankheiten übertragen, wie zum Beispiel Borreliose oder FSME. Deshalb ist es wichtig, sich nach einem Spaziergang in der Natur gut abzusuchen – besonders an warmen, versteckten Körperteilen wie hinter den Ohren, in den Kniekehlen oder am Hals.
Wenn du eine Zecke findest, sag einem Erwachsenen Bescheid. Mit einer Zeckenzange oder Pinzette kann sie vorsichtig entfernt werden. Aber keine Sorge – nicht jede Zecke überträgt Krankheiten, und wenn man aufpasst, ist es in der Natur weiterhin sicher und schön!