Hier siehst Du das SOMSO-Modell einer Stubenfliege (Musca domestica, nach Dr. E. Schicha) im vergrößerten Maßstab 1:30.
Du hast sie bestimmt schon einmal im Sommer durch die Küche oder das Wohnzimmer surren sehen. Denn sie und ihre Artgenossen leben überall dort, wo sich auch Menschen aufhalten – in Häusern, auf Wiesen, in Ställen oder auf dem Bauernhof.
Die Stubenfliege ist ein kleiner Wirbelwind mit Flügeln. Sie hat sechs Beine, zwei Flügel und große Augen, mit denen sie fast alles um sich herum sehen kann. Deshalb ist es so schwer, eine Fliege zu fangen – sie bemerkt dich schon, bevor du sie berühren kannst! Sie hat keinen Mund zum Kauen, sondern einen Saugrüssel. Damit kann sie flüssige Nahrung aufsaugen oder diese einspeicheln, bevor sie sie „trinkt“.
Fliegen legen ihre Eier gern auf Abfälle oder Tierkot. Daraus schlüpfen kleine Maden, die sich bald in Puppen verwandeln – und daraus wird dann wieder eine neue Fliege. Deshalb ist es wichtig, Müll gut zu verschließen und alles sauber zu halten, damit sich die Fliegen nicht zu stark vermehren.
Auch, wenn sie manchmal nerven oder unsauber wirken, sind Fliegen wichtige Tiere in der Natur. Sie helfen, Abfälle und tote Pflanzen zu zersetzen, und dienen anderen Tieren wie Fröschen, Vögeln oder Spinnen als Nahrung.
So ist die kleine Stubenfliege zwar manchmal ein Störenfried, aber sie hat trotzdem ihren festen Platz im Kreislauf der Natur.