Sonnebergs Bombenopfer sind nicht vergessen

Am Aschermittwoch vor 81 Jahren wurde Sonneberg von den Alliierten bombardiert. Aus diesem Anlass gibt es immer am 14. Februar eine Gedenkveranstaltung für die 28 Bombenopfer der Stadt am Neuen Denkmal auf dem Hauptfriedhof, die natürlich auch stellvertretend für alle Opfer steht.

Der Einladung des Bürgermeisters waren in diesem Jahr die Thüringer Justizministerin Beate Meißner, der Bundestagsabgeordnete Robert Teske, Landrat Robert Sesselmann sowie Stadt- und Kreisräte unterschiedlicher Fraktionen gefolgt.

Dr. Heiko Voigt erinnerte in seiner Ansprache an die Schicksale jener Menschen, die von dem Bombardement direkt oder indirekt betroffen waren. Dass zahlreiche Bürger trotz widriger Witterungsverhältnisse zur Kranzniederlegung gekommen waren, wertete er als positives Zeichen und als wertvollen Beitrag zur Erinnerungskultur in Sonneberg.

Im Anschluss an die Rede wurden von den Teilnehmern Blumengebinde und Kränze als Andenken an die Verstorbenen niedergelegt.

Frauen und Männer stehen im Halbkreis auf einem Friedhof und nehmen an einer Gedenkveranstaltung teil.
Mehr als 30 Teilnehmer versammelten sich auf dem Hauptfriedhof, um der Sonneberger Bombenopfer vom 14.02.1945 zu gedenken. Foto: Carl-Heinz Zitzmann