Ein bedeutendes Jubiläum verlässt die Klinikflure und zieht bis zum 20. November 2026 mitten ins Herz der Stadt: Anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Krankenhauses in der Neustadter Straße präsentieren die MEDINOS Kliniken die Sonderausstellung „125 Jahre Krankenhausgeschichte in Sonneberg“. Auf 16 anschaulich gestalteten Schautafeln im Rathaus Sonneberg lädt die Schau Bürgerinnen und Bürger zu einer spannenden Zeitreise durch mehr als ein Jahrhundert medizinische Versorgung, Fürsorge und technologischen Wandel ein.
Möglich wird diese Präsentation im öffentlichen Raum durch die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung: Ein ausdrücklicher Dank der Klinikleitung gilt Bürgermeister Dr. Heiko Voigt sowie seinem gesamten Team im Rathaus für die hervorragende Unterstützung und die geschätzte Gastfreundschaft, die diese Ausstellung im städtischen Herzen überhaupt erst ermöglicht haben.
Das war für den Bürgermeister eine Selbstverständlichkeit: „Unsere größte medizinische Einrichtung der Stadt hat eine beeindruckende Entwicklung vom Siechenhaus zum Krankenhaus erfahren. Generationen von Medizinern haben alles versucht, um für unsere Bevölkerung eine vernünftige medizinische Betreuung sicherzustellen. Auch heute wird trotz widriger Bedingungen Hervorragendes geleistet, um für die Menschen da zu sein. Bei allen Unzulänglichkeiten in der Gesundheitspolitik sollten wir zufrieden und stolz auf unser Krankenhaus sein und es als wichtigen Standortfaktor für unsere Stadt begreifen.“
Für René Klinger ist die Platzierung der Schau mitten im öffentlichen Raum ein bewusstes Zeichen für gelebte Bürgernähe und partnerschaftlichen Dialog: „Ein Krankenhaus ist weit mehr als ein Funktionsbau für medizinische Versorgung – es ist das schlagende Herz einer Region. Es lebt von Menschen, vom vertrauensvollen Miteinander über Generationen hinweg und vom unermüdlichen Einsatz unserer Teams in Pflege, Medizin und Organisation. Wir blicken mit großem Stolz auf 125 Jahre zurück, in denen das Haus an der Neustadter Straße unzähligen Familien Heilung gegeben hat.
Dass wir diese Historie nun mitten im Rathaus zeigen, ist kein Zufall, sondern ein echtes Herzensanliegen: Viele Bürgerinnen und Bürger haben uns direkt ermutigt, diese Geschichte öffentlich sichtbar zu machen, und haben sogar eigene Erinnerungen beigesteuert. Unser ganz herzlicher Dank gilt Bürgermeister Dr. Heiko Voigt und dem engagierten Team des Sonneberger Rathauses, die uns diese wunderbare Bühne bereitet haben. Genau dorthin, wo die Menschen leben und zusammenkommen, gehört diese Geschichte hin. Gerade in Zeiten spürbaren Umbruchs im Gesundheitswesen schenkt uns das Bewusstsein für unsere starken Wurzeln Orientierung und Zuversicht. Ich lade alle Sonnebergerinnen und Sonneberger herzlich ein: Kommen Sie vorbei, schwelgen Sie in Erinnerungen und lassen Sie uns gemeinsam darüber reden, wie wir eine moderne, menschliche und zukunftssichere Medizin für unsere Heimat gestalten.“
Die Initiative zu dieser Jubiläumsschau entstand aus einer intensiven Spurensuche und einer Welle spürbarer Resonanz: Bei der Sichtung historischer Bestände – darunter Unterlagen und Fotografien aus dem Klinikarchiv, privaten Sammlungen sowie dem Sonneberger Stadtarchiv – traten faszinierende Dokumente und Bildmotive zutage. Im Zuge der Vorbereitung wuchs das Vorhaben weit über die reine Archivarbeit hinaus: Zahlreiche historische Schaubilder, Dokumente und persönliche Erinnerungsstücke wurden aktiv aus der Bevölkerung an die Klinik herangetragen. Vor allem aber bestärkten viele persönliche Nachfragen und Anregungen aus der Bürgerschaft sowie von Patientinnen und Patienten das Vorhaben, diese Schätze nicht hinter verschlossenen Türen zu belassen, sondern öffentlich zugänglich zu machen.
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