Einladung zur Kulturpause am 8. Oktober 2026 in Sonneberg

Am 8. Oktober 2026 um 18 Uhr findet im Rathaussaal Sonneberg die „Kulturpause“ der Kulturstiftung Thüringen mit Anke Engelmann im Rahmen des Sonneberger Lesesommers statt.

Die Weimarer Autorin liest aus ihrem jüngst erschienen Roman „Blender“, der die Geschichte des Kunstfälschers Hannes Bohn erzählt. Anke Engelmann zeichnet darin das traurig-komische Leben eines Mannes nach, der durch die DDR-Geschichte stolpert. Er blufft sich durch Gefängnis, Psychiatrie und Untergrund, bis er selbst nicht mehr weiß, wer er wirklich ist: ein Bild, so oft übermalt, dass niemand mehr das Original erkennt. „Ein spannender Schelmenroman. […] Unterhaltsam und fesselnd erzählt“, so Lutz Seiler.

Nach dem kulturellen Programm bietet sich die Gelegenheit, bei einem Getränk und einem Snack mit der Künstlerin und der Kulturstiftung Thüringen ins Gespräch zu kommen, zu netzwerken und sich auszutauschen. Auch einen Büchertisch der Sonneberger Buchhandlung mit Juliane Strauß wird es anlässlich der Lesung geben.

Die Kulturstiftung Thüringen fördert zeitgenössische Kunst und Kultur im Freistaat in Form von Projektförderung und Stipendien in den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Medienkunst/Bewegtbild, Musik und Tanz/Theater. Mit dem Format „Kulturpause“ ist die Stiftung einmal pro Quartal in den Regionen unterwegs, um Kunst- und Kulturakteure vor Ort kennenzulernen und die Arbeit der Stiftung vorzustellen.

Die Kunst- und Kulturakteure in Sonneberg und der Region sind herzlich eingeladen, mit der Kulturstiftung Thüringen ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf den Austausch vor Ort.

  • Der Roman: „Blender“ von Anke Engelmann, erschienen im Verlag Voland & Quist, gebunden, 224 S., ISBN 978-3-86391-454-7, EUR 25 (D), 2026
  • Die Handlung: Hannes Bohn will nur eins: als Künstler leben. Doch für so einfache Wünsche ist die DDR zu eng. Hannes landet im Gefängnis, drogensüchtig und hoch verschuldet. Wenig später entdeckt die Stasi seine Begabung und bildet ihn zum Kunstfälscher aus. Erneut scheitert Hannes, diesmal an seiner Redlichkeit: Heimlich fälscht er ein Renaissance-Gemälde, um das Original vor dem Verkauf ins Ausland zu retten. Ist Hannes ein tragisches Genie, ein Blender – oder beides zugleich?
  • Die Autorin: Anke Engelmann, 1966 in Weimar geboren, wo sie heute lebt und arbeitet, hat nach ihren Erfahrungen in vielfältigen Jobs Sprachwissenschaft studiert und ist gelernte Journalistin. Seitdem ist das Schreiben ihre Profession: Unter dem Namen „Büro für angewandte Poesie“ verfasst sie eigene und lektoriert fremde Texte, hält Kurse für Kreatives Schreiben und unterrichtet Menschen mit Behinderung im Lesen und Schreiben. 2021 erschien bei Edition Schwarzdruck ihr Erzählband „Eiapopeia im Prenzelberg“.

Wie immer wird ein kleiner Snack auf Spendenbasis (5 Euro) angeboten.

Veranstaltungsdetails: Donnerstag, 8. Oktober 2026 um 18:00 Uhr
Rathaussaal Sonneberg, Eintritt frei
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen statt.