13.03.2020

Kunstrasenplatz

 

Hocherfreuliche Nachricht aus Berlin:
Bund fördert Kunstrasenplatz am Stadion mit einer Million Euro

MdB Hauptmann informiert Bürgermeister Dr. Voigt über Höchstförderung aus Bundesmitteln

Eine hocherfreuliche Nachricht überbrachte MdB Mark Hauptmann am gestrigen Tag dem Sonneberger Stadtoberhaupt Dr. Heiko Voigt: So erhält die Spielzeugstadt eine Million Euro an Fördermitteln aus einem Projektaufruf zum „Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ für den geplanten Kunstrasenplatz am Stadion. „Das ist eine hochwillkommene Finanzspritze für unseren Haushalt, die wir auch dringend benötigen“, freut sich Bürgermeister Dr. Voigt. Denn auf die Kreisstadt Sonneberg kommen in diesem Jahr voraussichtlich Umlagezahlungen an den Landkreis in einer so nicht eingeplanten Größenordnung zu.

Zu den veranschlagten Baukosten der Maßnahme von ca. 1,34 Millionen Euro will der Bund nach Auskunft des Südthüringer Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann eine Förderung von einer Million Euro geben. „Das entspricht einer Bezuschussung von rund 75 Prozent der Bruttokosten – eine absolute Höchstförderung“, so der Abgeordnete, der den Sonneberger Antrag von Anfang an parlamentarisch begleitet und unterstützt hat.


Der geförderte Kunstrasenplatz stellt den dritten Bauabschnitt des Großprojekts Stadionsanierung dar. Der erste Bauabschnitt mit der Errichtung einer Wettkampfanlage der Kategorie C mit allen erforderlichen Funktionsgebäuden steht kurz vor der Fertigstellung. „Damit erfüllen wir den Sonneberger Sportvereinen und unseren Schulen den lang gehegten Wunsch nach einer zeitgemäßen Sportanlage im Sinne der Wettkampf-Richtlinien“, so Bürgermeister Dr. Voigt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt, der im Wesentlichen die Außenanlagen und Parkplätze umfasst.

„Dass wir jetzt eine so hohe Förderung für den Kunstrasenplatz erhalten, ermöglicht uns die Realisierung des Traums aller Sportler in der Region: gänzjährig und witterungsunabhängig Ballsport betreiben zu können“, dankt Bürgermeister Dr. Voigt dem Bundestagsabgeordneten für seinen Einsatz.

Mark Hauptmann kommentiert: „Ich freue mich sehr, dass Sonneberg von dem Bundesprogramm profitieren wird und der Bund solch eine hohe Summe für das Stadion bereitstellt. Das Geld ist hier bestens angelegt und zeigt, dass der Bund die Unterstützung der Kommunen bei deren Investitionen ernst nimmt. Sporteinrichtungen wie das Sonneberger Stadion sind Ankerpunkte im Leben der Bürger. Ihnen kommt in sozialer wie auch gesellschaftlicher Hinsicht eine hohe integrative Wirkung zu. Umso mehr freut es mich, dass wir hier nun einen positiven Impuls für die Region setzen konnten“, so der Bundestagsabgeordnete abschließend.

Mit dem nunmehr möglichen Umbau des bestehenden Naturrasens in einen Kunstrasenplatz entsteht ein Sportzentrum mit Ausstrahlung weit über die Region hinaus. „Wir haben von Anfang an so geplant, dass diese Anlage auch von Vereinen aus unserer Partnerstadt Neustadt bei Coburg mit genutzt werden kann, die sich ebenfalls seit langem einen Kunstrasenplatz wünschen“, weist Bürgermeister Dr. Voigt auf den interkommunalen und länderübergreifenden Ansatz des Projekts hin. Dies habe Sonneberg auch im Rahmen des Förderantrags besonders herausgestellt. „Es ist schön, dass auch der Bund unseren Gedanken teilt, Infrastrukturen gemeinsam und nicht jeder für sich allein vorzuhalten und damit Kosten bei Bau und bei Unterhalt zu sparen“, so Dr. Voigt.

Nach Abschluss aller Maßnahmen entsteht in Sonneberg ein Stadion nach neuesten Standards, nach Wettkampfbedingungen und mit barrierefreier Erschließung zur Verfügung. Es wird für Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen und auch Austragungsort für Freizeit- und Breitensportangebote der Vereine vor Ort sein, die auch einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten.

„Lieber Mark Hauptmann! Ich lade Sie heute schon herzlich zur Einweihung der Gesamtanlage ein und würde mich freuen, wenn Sie die Schirmherrschaft über das Premieren-Spiel übernehmen würden“, so Dr. Voigt abschließend in seiner Rückmeldung an den Parlamentarier.

Wenn alles so läuft, wie MdB Hauptmann mitteilt, können sich über die Förderung aus Berlin indirekt auch der Freistaat Thüringen und seine Städte und Gemeinden freuen. Denn den Antrag auf diese Projektförderung hatte die Stadt Sonneberg bereits im Herbst 2018 gestellt und seither keinerlei Rückmeldung erhalten. Im Sonneberger Rathaus wurde kaum mehr mit einer Bewilligung gerechnet. Insofern beantragte die Stadtverwaltung zwischenzeitlich auch Landesmittel für dieses Projekt. Eine entsprechende Bewilligung ist Sonneberg bereits in Aussicht gestellt worden, wobei diese Sportförderung deutlich geringer ausfallen würde. Wenn die Bundesmittel so fließen, wird dieser Titel entlastet und andere thüringische Kommunen können wahrscheinlich mit ihren Projekten nachrutschen.

 

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