17.08.2018

Nach dem Waldbrand bei Spechtsbrunn:
Dank des Bürgermeisters der Stadt Sonneberg

180812Waldbrand Arnsbachtal thumbAm Sonntag, 12. August, 14:55 Uhr brannte der Wald im Arnsbachtal zwischen Piesau und Spechtsbrunn auf Sonneberger Gemarkung. Bei der Bekämpfung dieses Waldbrandes waren etwa 250 Männer und Frauen von Feuerwehren, Bergwachten, Polizei und Rotem Kreuz mit rund 40 Fahrzeugen angerückt – aus mehr als 20 Orten aus verschiedenen Landkreisen. Allein aus dem Raum Sonneberg waren die Wehren aus Neuhaus am Rennweg, Steinheid, Ernstthal, Lauscha, Steinach, Hüttengrund/Blechhammer, Oberlind, Frankenblick West, Mengersgereuth-Hämmern, Haselbach, Spechtsbrunn und Schalkau im Einsatz gewesen. Die Trupps kämpften unter unglaublich schwierigen Bedingungen, teilweise mit Hacken, Schaufeln und Motorsägen in dem unzugänglichen Gelände gegen das Feuer. Mit Unterstützung aus der Luft und vieler weiterer Helfer aus der Gegend konnte das Feuer am Sonntag unter Kontrolle gebracht werden. Am Montag war neben den mehr als einhundert Einsatzkräften auch noch einmal ein Hubschrauber der Bundespolizei vor Ort. Dieser wässerte aus der Luft das betroffene Gebiet. Jedoch galt noch bis Donnerstag, 16. August, versteckten Glutnestern höchste Aufmerksamkeit. 

Ich konnte vor Ort erleben, mit welcher Einsatzbereitschaft die Kameradinnen und Kameraden der Wehren gegen die Flammen kämpften. Viele gingen dabei ans Limit ihrer Kräfte. Das enge Miteinander bei der gemeinsamen Waldbrandbekämpfung konnte ich deutlich spüren, sah wie aus allen Richtungen bei dieser großen Trockenheit Wasser zur Einsatzort gebracht wurde.

Mein Dank gilt allen, die an der Bekämpfung des Brandes beteiligt waren, der Einsatzleitung – besonders dem Kreisbrandinspektor Mathias Nüchterlein und dem Standbrandmeister der Stadt Sonneberg, Christian Schreiter – der Bundespolizei, der Thüringer Polizei, den beteiligten Wehren aus dem Landkreis Sonneberg und aus den Nachbarlandkreisen Saalfeld-Rudolstadt und Kronach, dem DRK, der Bergwacht, allen Unternehmen, die mit Technik, Personal und Versorgung unterstützt haben sowie allen privaten freiwilligen Helfern.

Liebe Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren, liebe Helferinnen und Helfer beim Waldbrand im Arnsbachtal, Sie haben mit Ihrem selbstlosen Einsatz geholfen, wesentlich Schlimmeres zu vermeiden. Sie haben mehr als nur Ihre Pflicht getan, deshalb versichere ich Ihnen meinen großen Respekt vor Ihrer Leistung und meine aufrichtige Anerkennung.

Dr. Heiko Voigt
Bürgermeister

 

 

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