22.05.2017

4500 Bürgerinnen und Bürger zur 3. Demo für den Erhalt der Kreisstadt Sonneberg

HLY 5597-thumbAufgeheizt war die Stimmung zur 3. Demo am heutigen 22. Mai. 4500 Sonnebergerinnen und Sonneberg hatte es auf den Bahnhofsplatz gezogen um live zu erleben, wie sich MdL Uwe Höhn, MdL Knut Korschewsky und MdL Beate Meißner zum Erhalt der Kreisstadt Sonneberg positionieren. Während Uwe Höhn für den Großkreis sprach und den Sonnebergern erklärte eine Gebietsreform und der Wegfall des Kreisstadtstatus hätte für Sonneberg keine negativen Folgen, warb Knut Korschewsky für seinen Plan mit einer möglichen Kreisstadt Sonneberg. Außerdem bot Knut Korschewsky Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhan und dem Bürgermeister Dr. Heiko Voigt aus Sonneberg einen Termin bei der Landesregierung an, ihre Vorstellungen von einem gemeinsamen Oberzentrum vorzutragen.

MdL Beate Meißner konzentrierte sich mit ihren Worten an die Demonstranten auf die konsequente Ablehnung der Kreisgebietsreform. Sie lud den Minister der Staatskanzlei für den 12. Juni nach Sonneberg ein, um den Dialog mit den Bürgern zu führen und den Bürgermeistern den Weg nach Erfurt zu ersparen. Auch der Landrat des Landkreises Hildburghausen Thomas Müller warnte davor, irgendwelche Versprechungen der Landesregierung hinsichtlich einer Kreisgebietsreform Glauben zu schenken. Wer behauptet, die Gebietsreform habe keine negativen Auswirkungen der lügt ganz offensichtlich.
Bürgermeister Dr. Voigt schickte einen Gruß von der Bühne an die Bürgerinnen und Bürger, die zeitgleich in Apolda gegen die Gebietsreform demonstrierten. Außerdem dankte er allen für die Unterstützung bei den Demos und der Aktion „Mein letztes Hemd für die Kreisstadt Sonneberg". Er forderte alle dazu auf, mit ihrem Protest nicht nachzulassen und auch am 12. und am 19. Juni wieder für den Erhalt der Kreisstadt Sonneberg deutlich Flagge zu zeigen.

 

 

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