28.01.2020
 
coronavirus

 

Kostenfreie Hotline der BARMER für Fragen zum Corona-Virus

 
Angesichts eines ersten Verdachtsfalls in Deutschland bzw. in Bayern hat z.B. die BARMER-Krankenkasse eine kostenfreie Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Medizinexperten geben dort telefonisch rund um die Uhr Informationen darüber, wer besonders gefährdet ist, wie man sich schützen und einen Verdachtsfall erkennen kann. „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, informiert dazu Markus Hodermann, Regionalgeschäftsführer der BARMER im Kreis Sonneberg.

Die kostenlose Hotline steht allen Interessierten – also nicht nur BARMER-Versicherten – rund um die Uhr offen unter Telefon (0800) 84 84 111.

Gefährdet sind vor allem Menschen mit schwerer Grunderkrankung. Bei Infektionen mit gewöhnlichen Coronaviren zeigen sich zumeist Symptome einer Erkältung, wie etwa Husten oder Schnupfen. Bestimmte Coronaviren, wie das zuerst in China aufgetretene, können aber auch schwere Infektionen und Lungenentzündungen verursachen. Die neue Lungenerkrankung gefährdet vor allem Menschen, die schon an einer schweren Grunderkrankung leiden.

Nach Ansicht der BARMER ist das deutsches Gesundheitswesen jedoch gut vorbereitet. Panik sei daher keinesfalls angebracht. Auch wenn es derzeit noch keinen Impfstoff gebe, lassen sich Betroffene je nach Schwere der Erkrankung dennoch sehr wirkungsvoll behandeln. Markus Hodermann: „Mit unserem modernen Gesundheitswesen sind wir auch für diese Fälle sehr gut aufgestellt." Dabei würden die gesetzlichen Krankenkassen von der Diagnostik bis zur Krankenhausbehandlung alle Kosten übernehmen.

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