16.11.2018

Sonneberger Stadtrat beschloss am 15. November 2018 den Haushalt 2019

RathaussaalNoch vor der ausführlichen Rede des Kämmerers Steffen Hähnlein zum Haushalt 2019 betonte Bürgermeister Dr. Heiko Voigt in der Sitzung des Sonneberger Stadtrates:
„Es freut mich, dass es gelungen ist, diesen Haushalt so frühzeitig zur Beschlussfassung dem Stadtrat vorzulegen. Das hat uns viel Anstrengung gekostet, die gerechtfertigt ist, weil dadurch sofort zu Beginn des neuen Jahres mit investiven Maßnahmen gestartet werden kann.
Dieser Haushalt ist ein Ausdruck dafür, dass die Verwaltung und die Stadträte es gemeinsam geschaffen haben, die schwierigen Jahre der Haushaltskonsolidierung hinter sich zu lassen. Ich kann heute mitteilen, dass uns von der Rechtsaufsicht schriftlich mitgeteilt wurde, dass Sonneberg aus der Haushaltskonsolidierung ausgeschieden ist. Die zurückliegende Legislaturperiode wird also mit einer geordneten Finanzsituation zu Ende gehen können. Ich danke Stadträten und den Mitarbeitern der Kämmerei, die die Bemühungen zur Überwindung der Haushaltskonsolidierung aktiv unterstützt haben."
Der Haushalt 2019 knüpft kontinuierlich an die Finanzkraft der Vorjahre 2017 und 2018 an. Für das Jahr 2019 liegt ein in allen Teilen ausgeglichener Haushalt für die Stadt Sonneberg vor. Das Haushaltsvolumen bewegt sich auf dem bisher höchsten Niveau von über 44,7 Millionen Euro. Die Ausgabepolitik des Verwaltungshaushaltes ist geprägt von den Aufwendungen für die Kinderbetreuung und die dazu notwendigen Einrichtungen. 2019 verfügt die Stadt Sonneberg über 15 KITAs, davon 13 in freier und zwei in eigener Trägerschaft. Es ist ein wachsender Betreuungsbedarf zu verzeichnen. Die Unterdeckung wird 2019 mit 4.140.000 Euro geplant. Trotz aller Bemühungen ist ein steigender Zuschussbedarf zu verzeichnen.
Im Haushalt 2019 der Stadt Sonneberg sind unter Ausschöpfung von verschiedenen Fördermöglichkeiten Ausgaben in Höhe von 4.262.000 Euro veranschlagt. Das sind 486.000 Euro mehr als im Vorjahr und zeigt eine stetig wachsende Investitionskraft.
Realisiert werden u. a. mit 144.00 Euro die Sicherung und Schaffung von Betreuungsplätzen in KITAs, mit 750.000 Euro die weitere Umgestaltung des Stadions, die Entwicklung des Areals Güterbahnhof mit 100.000 Euro, Rückbaumaßnahmen im Stadtteil Hasenthal mit 300.000 sowie diverse Straßenbaumaßnahmen.
Stadtrat der Stadt Sonneberg beschloss die Haushaltssatzung, den Verwaltungs- und Vermögenshaushalt, den Stellenplan der Stadt Sonneberg sowie den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs „Bauhof der Stadt Sonneberg" für das Jahr 2019 mit nur einer Gegenstimme und einer Stimmenthaltung.

 

 Aktuelle Termine des Stadtrates 

Rathausvorplatz

Am Mittwoch, 21.11.2018, findet um 17 Uhr in der Stadtverwaltung Sonneberg, Zimmer 27 die nächste nichtöffentliche Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses statt.

 

pdf Sitzungsplan für das 2. Halbjahr 2018

 

 Änderungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

13.11.2018

Brand in einer Seniorenwohnanlage am vergangenen Wochenende: 
Dank des Bürgermeisters und des Stadtbrandmeisters an alle Einsatzkräfte und Beteiligten

 

181113CoStrthumbSonneberg. Wegen eines Brandes im Keller der Wohnanlage für altersgerechtes Wohnen in der Coburger Straße in Sonneberg und der damit verbundenen starken Rauchentwicklung mussten in der Nacht vom 10. zum 11. November alle Bewohner evakuiert werden. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich 42 Bewohner im Gebäude. 96 Rettungskräfte von DRK und Feuerwehr haben die Bewohner, die teilweise gehbehindert waren unter äußerst schwierigen Bedingungen gerettet. Kurzzeitig wurde ein Notquartier im Stadtteilzentrum Wolkenrasen eingerichtet. Dort bot die Notfallseelsorge ihre Hilfe an. Die Verletzten wurden stationär in die Krankenhäuser Sonneberg, Neuhaus am Rennweg, Coburg, Hildburghausen und Kronach eingeliefert. Alle übrigen kamen bei Verwandten oder Bekannten unter. Gegenwärtig laufen die Bemühungen in der Stadt Sonneberg und ihrer Wohnungsbaugesellschaft auf Hochtouren, um den Bewohnern aus der Coburger Straße 8 neue Unterkünfte zu besorgen.
Für den vorbildlichen Einsatz danken wir den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Sonneberg-Mitte, aus Oberlind und Unterlind, aus Köppelsdorf, aus Neufang und aus Steinach. Des Weiteren danken wir den Rettungskräften vom DRK aus Sonneberg, Steinach, Oberlind, vom Rettungsdienst Pressig und Sonneberg sowie der Bergwacht Scheibe-Alsbach, den Notärzten, der Leitstelle und der Notfallseelsorge. Alle Rettungskräfte gaben ihr Möglichstes bei diesen komplizierten Bedingungen und ihrer professionellen Arbeit ist es zu verdanken, dass wir bei diesem Brand kein Menschenleben zu beklagen haben. Wir versichern Ihnen unseren großen Respekt vor dieser Leistung und unsere aufrichtige Anerkennung. Wir sind stolz auf alle Ehrenamtlichen, die sich in ihrer Freizeit für das Wohl anderer einsetzen.
Ein weiterer Dank gebührt dem Betreiber vom Vulkan-Grill aus der Coburger Straße 12, der seine Räumlichkeiten sofort öffnete, um die Evakuierten aufzunehmen und die Einsatzkräfte mit Tee und Kaffee versorgte sowie den ehrenamtlichen Betreuern vom Stadtteilzentrum Wolkenrasen, die sich in mitternächtlicher Stunde eingefunden hatten, um die Betroffenen zu versorgen.
Den bei dem Brand verletzten Bürgerinnen und Bürgern wünschen wir eine baldige Genesung.

Dr. Heiko Voigt Christian Schreiter
Bürgermeister Stadtbrandmeister

 

 

 

19.10.2018

Dank des Bürgermeisters und des Stadtbrandmeisters

 

Brand Poka 27thumbIm Sonneberger Ortsteil Haselbach – Ortsmitte – standen am 12. Oktober 2018, wenige Minuten nach 14 Uhr ein Wohngebäude und die danebenstehende alte Fabrik komplett in Flammen. Mit zwei Drehleitern versuchten die Kameraden aus Steinach und Neuhaus am Rennweg von oben das Feuer einzudämmen. Außerdem waren mehrere Kameraden unter Atemschutz rund um das Wohngebäude damit beschäftigt, das Feuer zu löschen. Eine unzureichende Wasserversorgung hat die Löscharbeiten erschwert, denn der nahegelegene Bach führte zum Zeitpunkt des Brandes aufgrund der extremen Trockenheit äußerst wenig Wasser. Erst mit einer Schlauchleitung über eine Stecke von fast 1000-Meter zu einem Teich wurde eine stabilere Wasserversorgung erreicht. Dank der hohen Einsatzbereitschaft aller Beteiligten war der Brand gegen 17:30 Uhr weitgehend unter Kontrolle gebracht. Darüber hinaus hielten die Kameraden der Haselbacher Feuerwehr bis Samstag früh Brandwache.

 

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25.09.2018

Sitzung des Forums „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung" der Metropolregion Nürnberg heute in Sonneberg

180925 Forum Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung EMNthumbMit der oberflächennahen Geothermie steht ein Thema auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Forums „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung" der Metropolregion Nürnberg, das für die Realisierung der Ziele des Klimapakts der Metropolregion eine bedeutende Rolle spielt und für das gerade in unserer Metropolregion ein großes Potenzial besteht.

Der Vorsitzende des Fördervereins HySON – Institut für Angewandte Wasserstoffforschung Sonneberg e.V. Bernd Hubner referiert über das Thema „Wasserstoff – weiterhin Science Fiction oder verschlafene Realität". Der Vortrag findet große Aufmerksamkeit und ein durchweg positives Echo.

  

18.09.2018

Energiewende - Sonneberg hat verstanden und handelt

Gründung von HySON – Förderverein Institut für Angewandte Wasserstoffforschung Sonneberg e.V.

WasserstoffautosIn der überregionalen Tageszeitung „Die Welt" wurde am 27.08.2018 ein Artikel von Sven Jösting veröffentlicht mit dem Titel „Das Thema Wasserstoff muss endlich Schule machen". Der Autor kritisiert, die Bundesregierung hätte das Potenzial von grünem Wasserstoff für unsere Energiesicherheit in keiner Weise verstanden. Er beschreibt, dass hier gerade ein Megatrend entsteht, auf den Japan und China sich schon jetzt einstellen. Der Autor rät, Deutschland sollte folgen, bevor es zu spät ist. Das finden auch maßgebliche Akteure in der Region um Sonneberg. Bereits seit einigen Jahren hat sich die Wasserstofftechnologie in Sonneberg etabliert. Die Fa. Kumatec GmbH hat in Neuhaus Schierschnitz bei Sonneberg einen wegweisenden und innovativen Hochdruckelektrolyseur entwickelt.
Zusammen mit regionalen Partnern, darunter u.a. die Wasserwerke Sonneberg, die Bauhaus Universität Weimar und der Fa. Isle aus Ilmenau ins Leben gerufen, zeigt das Verbundprojekt LocalHy auf der Kläranlage Sonneberg, welches Potenzial in der Anwendung der Wasserstofftechnologie steckt. In einem weiteren beantragten Verbundprojekt H2Well sollen die Anwendungen der Wasserstofftechnologie breiter aufgestellt und weiter in der Region entwickelt werden. Die Anwendungen der Wasserstofftechnologie sind nicht nur ein wichtiger Baustein für die Energiewende, den Klimawandel und die emissionsfreie Mobilität, sondern eröffnen auch viele neue Geschäftsfelder für mittelständische Unternehmen. Sie geben Impulse für Kommunen und Regionen. Und das gerade in einer Zeit, in der viel über die Zukunftsfähigkeit der Industrie diskutiert wird.
Die Forschung und Anwendung der Wasserstofftechnologien, von Wasserstoffsystemen und der dazugehörigen Infrastruktur ist das Anliegen des am 13. September 2018 in den Wasserwerken Sonneberg gegründeten Vereins mit dem Namen: HySON – Förderverein Institut für Angewandte Wasserstoffforschung Sonneberg e.V. Zum Vorsitzenden des Vorstandes wurde Bernd Hubner – Wasserwerke Sonneberg – gewählt, die beiden Stellvertreter sind Dr. Joachim Löffler – Kumatec GmbH - und Dr. Ulrich Palzer – Direktor vom Institut für angewandte Bauforschung Weimar. Den Vorsitz des Wissenschaftlichen Beirates übernahm Prof. Dr. Mark Jentsch von der Bauhaus Universität Weimar. Damit wird die Vorreiterrolle der Stadt Sonneberg und des Landkreises Sonneberg für diese Zukunftstechnologie unter Beweis gestellt.

Gründungsmitglieder HYSon

Gründungsmitglieder von HySON – Förderverein Institut für Angewandte Wasserstoffforschung Sonneberg e.V. von links nach rechts:
Prof. Dr. Mark Jentsch und Sebastian Büttner, beide Bauhaus Universität - Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme, Bas Groenen, Geschäftsführer Kumatec, Bernd Hubner, Geschäftsführer des WAZ Sonneberg, Dr. Joachim Löffler, Geschäftsführer der Kumatec, Dr. Ulrich Palzer, Direktor vom Institut für angewandte Bauforschung Weimar, Bürgermeister der Stadt Sonneberg Dr. Heiko Voigt, Michael Bindzettel, Geschäftsführer der LIKRA Sonneberg, Holger Scheler, Leiter des Bauamtes der Stadt Sonneberg, Prof. Dr. Tobias Reimann, TU Ilmenau – Institut für elektrische Energie und Steuerungstechnik und Steffen Hähnlein, Geschäftsführer der Stadtwerke Sonneberg

 

29.08.2018

Für schulnahen OpenAir-Sportunterricht in Oberlind

Sportplatz Oberlind thumbWeitsprünge und Kurzstreckenläufe im Sportunterricht üben, das war für die Grundschüler der Marktschule in Oberlind bisher ein Problem. Die nächste Weitsprunganlage befand sich im Sonneberger Stadion – zu weit entfernt für eine Schulstunde. Um dieses Problem nun aus der Welt zu schaffen, haben sich der Landkreis als Schulträger, die Stadt Sonneberg als Eigentümer des Fußballplatzes in Oberlind, der Verein SC 06 Oberlind e.V. und die Grundschule zusammengesetzt. Die Stadt Sonneberg hat mit Einverständnis und Mitwirkung des SC 06 Oberlind e. V. eine Weitsprunganlage auf dem Oberlinder Sportplatz errichtet. Die Kosten beliefen sich auf etwa 6000 Euro. Für Unterhalt und Nutzung der Anlage zahlt der Landkreis jährlich einen Betrag an die Stadt. So refinanziert sich die Ausgabe im Laufe der nächsten Jahre für die Stadt und die Grundschule hat im Stadtteil Oberlind eine Möglichkeit zum Trainieren dieser Leichtathletiksportarten.

Landrat Hans-Peter Schmitz, Bürgermeister Dr. Heiko Voigt und Stadtrat Steffen Haupt in seiner Funktion als Vorsitzender des SC 06 Oberlind betonten bei der Übergabe der neuen Anlage unisono, wie wichtig der Schulsport für die Entwicklung Kinder ist und dass allen gleichermaßen die Bedingungen zur Gestaltung des Sportunterrichtes, wie in diesem Fall in Oberlind, am Herzen liegen. Außerdem dankte Landrat Hans-Peter Schmitz der Stadt Sonneberg für das unkomplizierte Miteinander zugunsten der Oberlinder Schule.

17.08.2018

Nach dem Waldbrand bei Spechtsbrunn:
Dank des Bürgermeisters der Stadt Sonneberg

180812Waldbrand Arnsbachtal thumbAm Sonntag, 12. August, 14:55 Uhr brannte der Wald im Arnsbachtal zwischen Piesau und Spechtsbrunn auf Sonneberger Gemarkung. Bei der Bekämpfung dieses Waldbrandes waren etwa 250 Männer und Frauen von Feuerwehren, Bergwachten, Polizei und Rotem Kreuz mit rund 40 Fahrzeugen angerückt – aus mehr als 20 Orten aus verschiedenen Landkreisen. Allein aus dem Raum Sonneberg waren die Wehren aus Neuhaus am Rennweg, Steinheid, Ernstthal, Lauscha, Steinach, Hüttengrund/Blechhammer, Oberlind, Frankenblick West, Mengersgereuth-Hämmern, Haselbach, Spechtsbrunn und Schalkau im Einsatz gewesen. Die Trupps kämpften unter unglaublich schwierigen Bedingungen, teilweise mit Hacken, Schaufeln und Motorsägen in dem unzugänglichen Gelände gegen das Feuer. Mit Unterstützung aus der Luft und vieler weiterer Helfer aus der Gegend konnte das Feuer am Sonntag unter Kontrolle gebracht werden. Am Montag war neben den mehr als einhundert Einsatzkräften auch noch einmal ein Hubschrauber der Bundespolizei vor Ort. Dieser wässerte aus der Luft das betroffene Gebiet. Jedoch galt noch bis Donnerstag, 16. August, versteckten Glutnestern höchste Aufmerksamkeit. 

Ich konnte vor Ort erleben, mit welcher Einsatzbereitschaft die Kameradinnen und Kameraden der Wehren gegen die Flammen kämpften. Viele gingen dabei ans Limit ihrer Kräfte. Das enge Miteinander bei der gemeinsamen Waldbrandbekämpfung konnte ich deutlich spüren, sah wie aus allen Richtungen bei dieser großen Trockenheit Wasser zur Einsatzort gebracht wurde.

Mein Dank gilt allen, die an der Bekämpfung des Brandes beteiligt waren, der Einsatzleitung – besonders dem Kreisbrandinspektor Mathias Nüchterlein und dem Standbrandmeister der Stadt Sonneberg, Christian Schreiter – der Bundespolizei, der Thüringer Polizei, den beteiligten Wehren aus dem Landkreis Sonneberg und aus den Nachbarlandkreisen Saalfeld-Rudolstadt und Kronach, dem DRK, der Bergwacht, allen Unternehmen, die mit Technik, Personal und Versorgung unterstützt haben sowie allen privaten freiwilligen Helfern.

Liebe Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren, liebe Helferinnen und Helfer beim Waldbrand im Arnsbachtal, Sie haben mit Ihrem selbstlosen Einsatz geholfen, wesentlich Schlimmeres zu vermeiden. Sie haben mehr als nur Ihre Pflicht getan, deshalb versichere ich Ihnen meinen großen Respekt vor Ihrer Leistung und meine aufrichtige Anerkennung.

Dr. Heiko Voigt
Bürgermeister

 

 

Zusätzliche Informationen