26.07.2017

Einladung auf klärendes Treffen


Tageszeitung „Freies Wort" heute, zwei Beiträge auf den Sonneberger Lokalseiten:
Dr Heiko Voigt 06„Ich bin froh, mir die Zeit genommen zu haben" - Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Knut Korschewsky besuchte Ministerpräsident Bodo Ramelow Neuhaus-Schierschnitz und Judenbach ...
und Ramelow: „Kein Grund gegen Föritztal zu sein"

Stadt Sonneberg dazu: Einladung auf klärendes Treffen
Schlechter Informationsstatus oder ein sich widersprechender Ministerpräsident zum Thema Gebietsreform war wohl der Eindruck des Sonneberger Bürgermeisters Heiko Voigt von der aktuellen angeblichen Äußerung des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow „Kein Grund, gegen Föritztal zu sein" zum Thema Gemeindezusammenschluss der Nachbargemeinden um die Stadt Sonneberg.
Noch im letzten Jahr gab es konkrete – und genau gegensätzliche – Positionen zum Thema Wunsch-Fusionen von Gemeinden durch die Landesregierung. Erst im Juli 2016 stellte der Ministerpräsident Ramelow persönlich in den Medien klar, dass es bei der Planung von Einheitsgemeinden Rücksichtnahmen auf größere „Mittelzentren" geben muss. Dabei müssen auch Verflechtungen wie verkehrliche Anbindungen, Pendlerbewegungen und Versorgungsverbindungen z.B. durch Energie und (Ab)Wasser zu den Mittelzentren als Ablehnungsgrund einer Fusion berücksichtigt werden.
In einem direkten Schreiben an die Stadt Sonneberg durch die Staatskanzlei im Auftrag des Ministerpräsidenten wurde erklärt, dass die medialen Äußerungen des Ministerpräsidenten im „Freien Wort" vom 07.07.2016 sich explizit auf das Anliegen der Stadt Sonneberg beziehen und „Kragengemeinden im Rahmen der Freiwilligkeitsphase nicht genehmigt werden".
Sollte die aktuelle Aussage Ramelows doch so stimmen, so steht sie nicht nur im krassen Widerspruch zu den bisherigen Positionen des Ministerpräsidenten und seiner Landesbehörden im Rahmen der Gebietsreform. Sie wäre auch im Hinblick auf die bisherigen ausdrücklichen Erklärungen des Ministerpräsidenten zum beabsichtigten Gemeindezusammenschluss „Föritztal" falsch und würde zudem für Verunsicherung nicht nur in der Sonneberger Region, sondern auch darüber hinaus sorgen.
Sonnebergs Bürgermeister Voigt hofft, dass der Auslöser nur eine fehlerhafte Zitierung des Ministerpräsidenten zu dessen Besuch war und versucht zu dem, einen Lösungsansatz zu bieten. „Ramelows Aussage – wenn sie tatsächlich zutreffend sein sollte - hat nicht nur mich auf das Äußerste irritiert", so Heiko Voigt, „ich hoffe allerdings auf eine unverzügliche Korrektur und somit auf eine klare Linie der Landesregierung. Gern lade ich die Vertreter der betreffenden Gemeinden und unseren Ministerpräsidenten zu einem klärenden Gespräch nach Sonneberg ein".

20.07.2017

Sonneberg bietet Public WLan in der Stadtbibliothek und auf dem Rathaus-Vorplatz

Bahnhofsplatz mit Rathaus thumbPublic WLan kann sofort in der Stadtbibliothek und auf dem Rathaus-Vorplatz genutzt werden.
Es ist in der Liste der verfügbaren Netze auf den entsprechenden Geräten mit dem Namen "Stadt Sonneberg" zu finden und verbindet sich bei dessen Auswahl automatisch. Geräteabhängig öffnet sich nun die Startseite des Public-WLan-Portals der Telekom mit dem Hinweis "Online gehen".
Allerdings ist es möglich, dass diese Weiterleitung nicht bei allen Endgeräten automatisiert erscheint, somit wäre ein manueller Aufruf einer Internetseite im Gerätebrowser notwendig.
Nach der erstmaligen Anmeldung beginnt die vertragsmäßig vereinbarte Zeit von 60 Minuten zu laufen, unabhängig davon, ob das WLan genutzt wird oder nicht. Sobald die Zeit überschritten wird, erscheint die Meldung, dass das freie Netzkontingent erschöpft ist.
Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Aktuelle Termine des Stadtrates 

Rathausvorplatz

Die nächste Sitzung des Haupt-, Finanz- und Werkausschusses des Stadtrates der Stadt Sonneberg findet am Mittwoch, 26.07.2017, 17:00 Uhr, im Zimmer 27 des Rathauses statt. pdfTagesordnung


pdf 
Sitzungsplan für das 1. Halbjahr 2017

pdf Sitzungsplan für das 2. Halbjahr 2017

 

 

03.07.2017

Tag der Franken 2017: Partnerstädte waren präsent


TDF Kitzingen thumbBei einem großen Fest im unterfränkischen Kitzingen wurde im Beisein zahlreicher Politprominenz der «Tag der Franken 2017» begangen. Die Feierlichkeiten fanden in der gesamten Innenstadt sowie auf Brücken des 21 000-Einwohner-Ortes statt.
Gestartet ist der «Tag der Franken» mit einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche. Später gaben Trachtenvereine, Musiker und Tänzer, Theaterspieler und Mundart-Poeten ihr Können zum Besten. Außerdem konnten die vielen Gäste Lesungen und Sonderausstellungen besuchen. Es galt zu zeigen, was Franken historisch und kulturell ausmacht.

 

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02.06.2017

Sonneberg trauert um Ehrenbürger Tankred Dorst

 

Tankred DorstDer 1925 in Oberlind – heute Ortsteil von Sonneberg - geborene und aufgewachsene Drehbuchautor, Regisseur und Schriftsteller Tankred Dorst starb im Alter von 91 Jahren. Die Stadt Sonneberg trauert um ihren Ehrenbürger Tankred Dorst.

Tankred Dorst erlangte durch seine zeitkritischen Theaterstücke, Drehbücher und durch seine Arbeit als Regisseur internationale Anerkennung. Seit 1970 entwickeln seine Stücke ihre Form im Gespräch mit Ursula Ehler, seiner Ehefrau und Arbeitspartnerin.

Mehr als 50 Texte sind seit seinem ersten Einakter »Die Kurve« entstanden: Stücke, Drehbücher, Libretti. Die Reihe seiner Auszeichnungen reicht vom Georg-Büchner-Preis (1990) bis zur Erstverleihung des Max-Frisch-Preises (1998). Tankred Dorst ist einer der meistgespielten Autoren auf deutschsprachigen Bühnen.

 

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22.05.2017

4500 Bürgerinnen und Bürger zur 3. Demo für den Erhalt der Kreisstadt Sonneberg

HLY 5597-thumbAufgeheizt war die Stimmung zur 3. Demo am heutigen 22. Mai. 4500 Sonnebergerinnen und Sonneberg hatte es auf den Bahnhofsplatz gezogen um live zu erleben, wie sich MdL Uwe Höhn, MdL Knut Korschewsky und MdL Beate Meißner zum Erhalt der Kreisstadt Sonneberg positionieren. Während Uwe Höhn für den Großkreis sprach und den Sonnebergern erklärte eine Gebietsreform und der Wegfall des Kreisstadtstatus hätte für Sonneberg keine negativen Folgen, warb Knut Korschewsky für seinen Plan mit einer möglichen Kreisstadt Sonneberg. Außerdem bot Knut Korschewsky Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhan und dem Bürgermeister Dr. Heiko Voigt aus Sonneberg einen Termin bei der Landesregierung an, ihre Vorstellungen von einem gemeinsamen Oberzentrum vorzutragen.

MdL Beate Meißner konzentrierte sich mit ihren Worten an die Demonstranten auf die konsequente Ablehnung der Kreisgebietsreform. Sie lud den Minister der Staatskanzlei für den 12. Juni nach Sonneberg ein, um den Dialog mit den Bürgern zu führen und den Bürgermeistern den Weg nach Erfurt zu ersparen. Auch der Landrat des Landkreises Hildburghausen Thomas Müller warnte davor, irgendwelche Versprechungen der Landesregierung hinsichtlich einer Kreisgebietsreform Glauben zu schenken. Wer behauptet, die Gebietsreform habe keine negativen Auswirkungen der lügt ganz offensichtlich.
Bürgermeister Dr. Voigt schickte einen Gruß von der Bühne an die Bürgerinnen und Bürger, die zeitgleich in Apolda gegen die Gebietsreform demonstrierten. Außerdem dankte er allen für die Unterstützung bei den Demos und der Aktion „Mein letztes Hemd für die Kreisstadt Sonneberg". Er forderte alle dazu auf, mit ihrem Protest nicht nachzulassen und auch am 12. und am 19. Juni wieder für den Erhalt der Kreisstadt Sonneberg deutlich Flagge zu zeigen.

 

 

19.05.2017

Monsterlandkreis soll kommen - wir wehren uns

170515Kundgebung thumbNachdem sich am 8. und 15. Mai jeweils über 3.500 Bürgerinnen und Bürger im für den Erhalt der Kreisstadt Sonneberg stark gemacht haben, findet am kommenden Montag die dritte große Kundgebung statt.
Stadt und der Landkreis Sonneberg laden wiederum
unter dem Motto „Sonneberg bleibt Kreisstadt" am Montag, dem 22. Mai 2017 um 18 Uhr auf dem Bahnhofsplatz ein.
Auf Einladung von Sonnebergs Bürgermeister Dr. Heiko Voigt haben hierzu die hiesigen Landtagsabgeordneten von Seiten der rot-rot-grünen Thüringer Regierungskoalition, Knut Korschewsky (Die Linke) und Uwe Höhn (SPD), ihr Kommen zugesagt und Redebeiträge zugesichert. Als Befürworter der Gebietsreform werden beide später auf der Bühne mit einer bekennenden Reformgegnerin – der Landtagsabgeordneten der CDU-Fraktion, Beate Meißner – in die Argumentation treten.

Bürgermeister Dr. Heiko Voigt: „Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger des Sonneberger Landes auf, am Montag, 22. Mai, für unsere Heimatregion Flagge zu zeigen.
Lassen Sie uns den beiden Landtagsabgeordneten der Regierungsparteien – Herrn Höhn und Herrn Korschewsky – zeigen, was wir von ihren Plänen zum Nachteil von Sonneberg halten.
Ihr Kommen und unser gemeinsamer Widerstand sind wichtiger denn je!"

 

 

 

18.05.2017

Haushalt 2017 beschlossen

Taschenhaushalt2017 thumbStadtrat der Stadt Sonneberg hat soeben in öffentlicher Sitzung die Haushaltssatzung sowie den Verwaltungs- und Vermögenshaushalt für 2017 mit nur einer Stimmenthaltung und ohne Gegenstimme beschlossen. Damit wurde bestätigt:
Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan 2017 der Stadt Sonneberg sind
nachhaltig – effizient – autonom
Mit einem Gesamthaushaltsvolumen von 36.957.000 € spiegelt das Zahlenwerk ein Niveau des konsumtiven Teils im Verwaltungshaushalt mit 32.195.000 € und einen investiven Teil mit 4.762.000 € wieder.
Nachdem seit 2015 Maßnahmen der Haushaltskonsolidierung nach §53 a der Thüringer Kommunalordnung notwendig wurden und ein Konzept bis 2025 die finanzpolitische Entwicklung der Stadt vorausschauend betrachtet hat, 2016 die erste Fortschreibung durch den Stadtrat beschlossen und rechtsaufsichtlich genehmigt wurde, ist 2017 das Jahr, in dem ohne Bedarfszuweisung des Freistaates Thüringen die kommunalen Aufgaben mit eigener Kraft und Steuerung zu lösen sind. Eine positive dauernde Leistungsfähigkeit - ein wesentliches Beurteilungskriterium - gestaltet sich auch positiv im heute vorhersehbaren Finanzplanungszeitraum bis 2020.
Nach der rechtsaufsichtlichen Genehmigung und Würdigung durch die Kommunalaufsicht wird die Satzung im Amtsblatt Nr.6/2017 bekannt gemacht und liegt zur Einsichtnahme für alle interessierten Bürger in der Stadtkämmerei aus. In Kürze erfolgt die Veröffentlichung des Haushaltsplanes in digitaler Form auf der Internetseite der Stadt.
Erstmals wurden die Eckdaten des Haushaltes in Form eines Taschenhaushaltes kurz, prägnant und informativ zusammengefasst. Er liegt im Rathaus aus.

 

Zusätzliche Informationen