18.10.2017

Modernisierung des Sonneberger Spielzeugmuseums geht weiter

171016 FM DSM thumbAm Deutschen Spielzeugmuseum Sonneberg wird weiter in Größenordnung investiert. Die älteste deutsche Spielzeugsammlung wird im Auftrag der beiden Kooperationspartner Landkreis und Stadt Sonneberg gemeinsam weiterentwickelt.
Unter Federführung der Stadt Sonneberg werden für rund 1,5 Millionen Euro zunächst die Außenanlagen am Spielzeugmuseum neu gestaltet. So soll bis Herbst 2018 nicht nur ein Besucherparkplatz im Bereich der Marienstraße entstehen, sondern auch eine familiengerechte wie barrierefreie Promenade mit Spielbereichen von der Fußgängerzone zum Museum. Zur Förderung dieses Vorhaben übergab Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) der Stadt Sonneberg am 16. Oktober im Rathaus einen entsprechenden Zuwendungsbescheid über 1.118.117 Euro. Die Fördermittel decken 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und stammen aus dem Landesprogramm Tourismus sowie aus EFRE-Mitteln. Die Eigenmittel in Höhe von rund 311.000 Euro übernehmen der Landkreis zu 70 Prozent und die Stadt Sonneberg zu 30 Prozent.
Darüber hinaus beginnt im Jahr 2018 unter Federführung des Landkreises Sonneberg der zweite Bauabschnitt im Bereich des historischen Museumsgebäudes. Hierbei wird das Untergeschoss trockengelegt, erschlossen und saniert. Durch die Modernisierung der Räume soll zudem Platz für wechselnde Ausstellungen geschaffen werden. Die Kosten des zweiten Bauabschnitts belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Der Freistaat Thüringen, konkret die Thüringer Staatskanzlei, fördert das Vorhaben mit 90 Prozent. Den Eigenanteil tragen wiederum Landkreis und Stadt Sonneberg als Kooperationspartner. Baubeginn der zweijährigen Maßnahme soll im Frühjahr 2018 sein.

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Landrätin Christine Zitzmann (l.), Sonnebergs Vize-Bürgermeister Christian Dressel (2.v.l.) und die Landtagsabgeordnete Beate Meißner (r.) freuen sich mit Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (2.v.r.) über die Landesförderung zur Neugestaltung der Außenanlagen. 

 

Aktuelle Termine des Stadtrates 

Rathausvorplatz

Die nächste Sitzung des Stadtrates der Stadt Sonneberg findet am Donnerstag, 26.10.2017, 17:00 Uhr, im großen Saal des Rathauses statt. 
pdf Tagesordnung

Terminänderung:
Der Termin der Sitzung des Stadtrates Sonneberg im Monat Dezember 2017 wird von Donnerstag, 14.12.2017, auf Mittwoch, 13.12.2017, 16:00 Uhr, verlegt.
Diese Terminverschiebung ist erforderlich, da am Donnerstag, 14.12.2017, die Eröffnung des Sonneberger Weihnachtsmarktes stattfindet.

 

pdf Sitzungsplan für das 2. Halbjahr 2017

 

 

11.09.2017

"Tag der Jugendfeuerwehr" am Oberlinder Gerätehaus

 

F4 Nach der Einsatzübung an der Grundschule Oberlind in den Sommerferien, folgte am vergangen Wochenende das nächste Highlight der Jugendfeuerwehr Oberlind.

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29.08.2017

Haushaltsjahr 2016 mit ausgeglichenem Ergebnis abgeschlossen

Rathaus3Das Haushaltsjahr 2016 konnte form- und fristgerecht mit einem ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen werden. Insgesamt wurden über 38,7 Mio. Euro bewirtschaftet. Dieser positive Abschluss war möglich durch eigene intensive Anstrengungen, Ausgaben zu optimieren, alle Einnahmen auszuschöpfen und durch die zusätzliche Unterstützung des Freistaates Thüringen. Ausgehend von der laufenden Konsolidierungsphase konnten die kommunalen Aufgaben im notwendigen Umfang erfüllt werden. 2016 war im Besonderen vom Abbau finanzieller Verpflichtungen geprägt. Für die Sanierungskosten von Kindertageseinrichtungen und für die Ablösung des Finanzierungssaldo für den 1. Und 2. Bauabschnitt des Stadions wurden fast 900.000 Euro aufgebracht, zusätzlich zur laufenden Tilgung. Das sind Meilensteine für den künftigen Handlungsspielraum.
Die Arbeit im Jahr 2016 hat ein solides Finanzfundament für den Haushalt 2017 geschaffen. Alle dazu nötigen Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten hat die Stadt dazu in der Vergangenheit erfolgreich genutzt und wird das auch in Zukunft tun.
Die Jahresrechnung wurde durch den Stadtrat festgestellt und der örtlichen Rechnungsprüfung weitergeleitet.

 

24.08.2017

Partnerstädte planen gemeinsames Strategieseminar 

OBRebhan-BMDrHeikoVoigtDie Städte Neustadt bei Coburg und Sonneberg lassen ihren Worten weitere Taten folgen: völlig unabhängig vom Ausgang des Antrags an die Freistaaten Bayern und Thüringen zur Ernennung zum gemeinsamen Oberzentrum, setzen die beiden Städte ihre Bemühungen um eine integrierte gemeinschaftliche Regionalentwicklung konsequent fort. Hierzu tragen einstimmige Beschlüsse der Stadträte Neustadt und Sonneberg bei, im Rahmen eines gemeinsamen Strategieseminars ergebnisoffen mögliche Handlungsfelder für ein gemeinsames ILEK (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept) zu erarbeiten und hierauf ggf. eine kommunale Allianz aufzubauen.
„Es geht uns nicht um den Titel, sondern um die Taten", machen Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhan und Sonnebergs Bürgermeister Dr. Heiko Voigt deutlich. Nachdem in den Jahren 1990 bis 2015 punktuelle Kooperationen im Vordergrund standen, soll diese Entwicklung nach Meinung der beiden Stadtoberhäupter nunmehr „in einen strategisch-konzeptionell unterfütterten Entwicklungsprozess münden, der als länderübergreifender Kooperationsraum modellhaften Charakter auch für andere Gebiete haben kann". Um diesen Prozess zu gestalten, wollen die beiden Städte Neustadt bei Coburg und Sonneberg bestehende Instrumente der Landesentwicklung in Bayern und Thüringen in Form einer Modell- und Experimentierklausel optimal koordinieren und für eine konzertierte Regionalentwicklung einsetzen.
Mit Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung in Oberfranken bzw. des Amtes für Landentwicklung und Flurordnung in Meiningen sehen sie eine konstruktive Möglichkeit, in eine Phase des Handelns einzusteigen. Und die Stadträte beider Kommunen unterstützen diesen Vorschlag und wollen sich in die Erarbeitung einer gemeinschaftlichen Entwicklungsstrategie einbringen.
„Dass dieser Prozess sogar noch von Fachleuten moderiert und die Konzepterarbeitung finanziell gefördert wird, hilft uns natürlich für den Anfang sehr", so Rebhan und Dr. Voigt weiter. Beide danken in diesem Sinn den Fachleuten der Ämter in Bamberg und Meiningen sowie dem Regionalmanagement Coburger Land für die Hilfe bei der Wegbereitung.

              Neustadt bei Coburg                   Sonneberg
              im August 2017                           im August 2017

             Frank Rebhan                               Dr. Heiko Voigt
             Oberbürgermeister                        Bürgermeister

 

 

 

17.08.2017

Gefahr für Sonneberg nicht gebannt

DrHVoigt Der Koalitionsausschuss von Linke, SPD und Grünen beschloss in dieser Woche, dass sowohl die Kreis- als auch die Gemeindegebietsreform bis 2021 umgesetzt werden soll. Die dafür notwendigen Gesetze sollen bis zum Ende der Amtszeit im Jahr 2019 verabschiedet werden. Kein Grund zum Aufatmen, denn eine Gefahr für die Zukunft Stadt Sonneberg und die Region besteht auch weiterhin! Wie der Beschluss vorsieht, will man die Umsetzung der Gebietsreform zeitlich strecken und einige Inhalte modifizieren. Die gewonnene Zeit soll unter anderem dazu genutzt werden, um den Bürgern die Reform besser zu vermitteln. Eine Sache, wie diese nicht richtig angegangene Gebietsreform, wird nicht besser, indem man sie länger erläutert. Außerdem sehe ich durch den Aufschub nur eine Verlängerung der Ungewissheit und somit eine Planungsunsicherheit für alle Beteiligten. Zudem besteht die Gefahr, dass von der jetzigen Regierung Gesetze auf den Weg gebracht und Tatsachen geschaffen werden, die nur schwer wieder rückgängig zu machen sind.
Sollte der Kreissitz, wie jetzt geplant, über ein Volksbegehren oder einen Kreistagsbeschluss festgelegt werden, dann sind wir von vorneherein chancenlos. Sonneberg kann in einem Großkreis keine Mehrheiten erreichen. Nun gilt es abzuwarten, wie die allgemeinen Formulierungen des Koalitionsausschusses konkret untersetzt werden, wie der Entwurf des neuen Kreisgliederungsgesetzes im Detail aussehen wird und welche Ergebnisse unsere Verhandlungen mit der Landesregierung für die Stadt Sonneberg bringen. Danach werden wir handeln! 
Bürgermeister Dr. Heiko Voigt

 

16.08.2017

Stadt Sonneberg stellt Auszubildende ein

AusbildungsvertragFür das Ausbildungsjahr 2017/2018 wurde durch die Stadt Sonneberg eine Stelle für die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten ausgeschrieben. Es gingen daraufhin insgesamt 40 Bewerbungen ein. Neun Bewerber wurden nach einer Vorauswahl hinsichtlich ihrer schulischen Abschlüsse sowie ihrer einschlägigen Vorkenntnisse und Interessen zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
Vivien Engel ist 16 Jahre alt, wohnt in Sonneberg und beendete ihre Schulzeit an der Gemeinschaftsschule Sonneberg-Köppelsdorf mit einem sehr guten Regelschulabschluss. Ihre schulischen Aktivitäten als Schülersprecherin sowie die fundierten Kenntnisse über die Aufgaben und die Struktur der Stadtverwaltung überzeugten im Auswahlverfahren. Darüber hinaus war ein ausgeprägtes Interesse an der aktuellen Politik und den lokalpolitischen Aufgaben und Problemen bei ihr zu erkennen.

Ihren Ausbildungsvertrag erhält Vivien Engel am 8. August vom Bürgermeister, der hohe Erwartungen an ihre Leistung stellt und ihr viel Erfolg für die nächsten drei Jahre wünscht. Vivien Engel begann am 10.08.2017 ihre Ausbildung an der Thüringer Verwaltungsschule mit dem Schulstandort Meiningen.

 

Wahl zum 19. Deutschen Bundestag
am 24. September 2017

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Zusätzliche Informationen