wolke14
Stadtteilzentrum Wolkenrasen „Wolke 14"

 
 
 
Leitgedanke

Im Sommer 2006 wurde der Stadtteil Wolkenrasen in das Förderprogramm Soziale Stadt aufgenommen. Ziel ist es, den Stadtteil Wolkenrasen weiterzuentwickeln und durch die Errichtung eines Stadtteilzentrums zu stärken. Ein breites Angebot an Nutzungsmöglichkeiten, die von Kultur- und Sportveranstaltungen über Beratungs-, Betreuungs-, Freizeit- und Begegnungsangebote bis zur kirchlichen Nutzung reichen, bildet die Grundlage für ein lebendiges Stadtteilzentrum.

Wolke 14 Außen

Durch dieses Projekt soll:

  • ein Ort der Begegnung und Kommunikation für möglichst alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen geschaffen werden, der offen ist für alle Bürger Sonnebergs, an dem man Rat und Unterstützung findet, der sportliche und kulturelle Aktivitäten ermöglicht und eine Vielzahl interessanter Freizeitangebote bereit hält,
  • der dringende Bedarf an Einrichtungen der Betreuung, der Begegnung sowie für den Freizeitsport auch über den Stadtteil hinaus abgedeckt werden,
  • eine Anlage entstehen, die über den Stadtteil hinaus wirkt und die Anbindung des Stadtteils an die Innenstadt verstärkt,
  • den problematischen sozialen Entwicklungen wirksam begegnet werden.

 

Räumliches Angebot

Das Stadtteilzentrum gliedert sich in 3 Nutzungsbereiche:

  • Das Begegnungszentrum
  • Die Multifunktionshalle
  • Das kirchliche Gemeindezentrum

Zum städtischen Eigentum gehören das Begegnungszentrum und die multifunktionale Halle. Das kirchliche Gemeindezentrum ist Eigentum der evangelisch-lutherischen Kirche.


Begegnungszentrum

Räume:

  • großer Mehrzweckraum I mit Teeküche (50,64 m²)
  • großer Mehrzweckraum II (62,85 m²)
  • kleiner Mehrzweckraum (35,56 m²)
  • Werkstatt (21,41m²)
  • Medien- und Computerraum (28,38 m²)
  • Stadtteilbüro

großer MehrzweckraumEinen wichtigen Kernbereich des Zentrums bildet der große, mit einer Trennwand teilbare multifunktionale Mehrzweckraum (Mehrzweckraum I und II) und einer eingegliederten kleinen Küche. Der Raum kann für unterschiedliche Zwecke genutzt werden: Seniorennachmittage, Eltern- und Familienberatungen oder Vorträge. Zudem bietet er Gelegenheit, um bei Kaffee und Tee ganz ungezwungen zusammen zu sitzen, auch kleinere Feste kann man dort durchführen. Geplant ist auch die Nutzung durch Initiativen, Vereine und soziale Träger.

TeekücheZum Begegnungszentrum gehören auch der kleine Mehrzweckraum III und eine Werkstatt. Zudem gibt es einen Computerraum, der den Besuchern Gelegenheit bietet, Computer sowie das Internet zu nutzen oder an Bildungsangeboten teilzunehmen. Der kleine Mehrzweckraum III und der angrenzende Werkstattraum können miteinander verbunden werden, so dass Nutzungsflexibilität gegeben ist. Dem Generation übergreifenden Ansatz entsprechend, soll z.B. die Werkstatt von Menschen unterschiedlichen Alters genutzt werden. 

kleiner MehrzweckraumEbenfalls zum Begegnungszentrum gehört das Büro für die Mitarbeiter des Stadtteilzentrum und der Stadtteilmanagerin. Von hier aus werden die die Aktivitäten im Stadtteil auf vielfältigste Weise unterstützt und zugleich ein Teil des Programmmanagements für das Stadtteilzentrum in Abstimmung mit der Kirchgemeinde erfolgen.

 

 

Multifunktionshalle

Räume:

  • Multifunktionshalle (495,85 m²)
  • Kraftsportraum (Vermietung an KKSV)

Sie bildet die zweite Säule des Zentrums. Die Multifunktionshalle dient dazu, sportliche Betätigungsmöglichkeiten für Jung und Alt in Sonneberg zu schaffen und deren körperliche und seelische Gesundheit zu fördern. MultifunktionshalleEine große Bedeutung wird dem Freizeit- und Breitensport beigemessen. Sportarten wie Gymnastik, Tischtennis, Judo, Tanzsport, Badminton und Ringen sind hier möglich. Die Halle kann von Kindertageseinrichtungen, von Vereinen und Interessengruppen für Sportangebote genutzt werden. Ein neben der Halle angegliederter Kraftsportraum bietet zusätzliche Trainingsmöglichkeiten.   
Der Kraftsportraum ist an den KKSV vermietet.

CIMG0219Neben dem Sport sind hier kulturelle Veranstaltungen wie Chorauftritte, Theater, Tanz und Feste des Wohngebietes Wolkenrasen oder der Netzwerkpartner möglich. Die Halle verfügt über eine Bühne. Neben den sportlichen und kulturellen Angeboten wird die Halle von der Kirchgemeinde für Gottesdienste und anderen kirchlichen Veranstaltungen genutzt.

 

 Kirchliches Gemeindezentrum

Räume:

  • Andachtsraum
  • Büro mit Bibliothek
  • Dienstwohnung des Pfarrers

Der dritte Teilbereich ist ausschließlich für die kirchliche Nutzung vorbehalten. Dazu zählen das Büro der Kirchgemeinde, die Bibliothek und der Andachtsraum.

 

Statt Brache II: Multifunktionales Zentrum für den Stadtteil Wolkenrasen
Information zum städtebaulichen Wettbewerb

Der Stadtteil Wolkenrasen befindet sich in einem tief greifenden Umbruch seiner demographischen, sozialen sowie baulichen und städtebaulichen Strukturen. Entsprechend komplex sind die damit verbundenen Probleme.

Die Stadt Sonneberg und die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Sonneberg haben sich deshalb entschlossen, am Standort der ehemaligen Wolkenrasengasstätte den Neubau eines Multifunktionalen Zentrums als Gemeinschaftsprojekt auf den Weg zu bringen. Dieses Zentrum inmitten des Stadtteils soll ein Ort der Begegnung und Kommunikation für möglichst alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen werden, der offen ist für alle Bürger Sonnebergs, an dem man Rat und Unterstützung findet, der sportliche und kulturelle Aktivitäten ermöglicht und ein Vielzahl interessanter Freizeitangebote bereit hält. Um eine möglichst optimales Planungsergebnis zu erreichen, wurde zusammen mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Sonneberg ein beschränkter Realisierungswettbewerb ausgelobt

Hierzu wurden folgende Architekturbüros eingeladen und gebeten einen Entwurfsvorschlag abzugeben:

AB Stapelmann & Bramey, Erfurt
AB PAD, Weimar
AB MK Architekten Ettlingen
AB Gelbricht, Sonneberg
Arbeitsgemeinschaft IB Brösicke & Co./AB Gebhardt, Sonneberg
AB Otto & Zehner, Sonneberg

Die Teilnehmer des Preisgerichts:

  • Herr Prof. Ulf. Hestermann, FH Erfurt
  • Herr Konrad Ballheim, Thüringer Innenministerium
  • Herr Jens-Uwe Blask, Stadtratsvorsitzender der Stadt Sonneberg
  • Herr Jens Müller, Evangelischen Landeskirche Thüringen
  • Herr Günther Kreis, Pfarrer Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Sonneberg
  • Frau Bürgermeisterin Sibylle Abel
  • Herr Dr. Heiko Voigt, Hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt Sonneberg

haben am 22. Mai 2006 gemäß den Grundsätzen und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens in nicht öffentlicher Sitzung die eingereichten sechs Entwürfe beurteilt.

Im Ergebnis hat die Jury der Arbeit des Planungsbüros Otto & Zehner Planungs- GmbH, Sonneberg den 1. Preis zugesprochen. Den 2. Preis erzielte die Arbeit des Büros PAD Architekten - Thomas Freytag, Olaf Baum, Matthias Leesch, Weimar. Der 3. Preis wurde der Arbeitsgemeinschaft Brösicke & Co./Gebhardt Ingenieurbüro Brösicke & Co. aus Sonneberg und Prof. R. Gebhardt, Kleinostheim verliehen.

Das Preisgericht hat dem Auslober empfohlen, die Arbeit mit dem 1. Preis für die weitere Bearbeitung zu beauftragen. Das Wettbewerbsergebnis dient somit als Grundlage für die weiteren Planungsschritte und die notwendige Abstimmung mit den verschiedenen Fördermittelgebern.

 

 

Zusätzliche Informationen