31.09.2016

Musik verbindet Kontinente

Blasorchester Oberlind e. V. 1848 fliegt nach New York 

OLBlasmusik thumbSonneberg-Oberlind. Am 28. August, einem Sonntagvormittag bei bestem Sommerwetter, verabschiedete Bürgermeister Dr. Heiko Voigt offiziell die Oberlinder Blasmusiker nach New York. Sie sind in diesem Jahr bei der großen Steuben-Parade am Big Apple dabei.

Die Mitglieder des Blasorchesters Oberlind e. V. 1848 freuen sich auf ein großes Ereignis. Anfang September reisen die Musiker aus Oberlind zuerst zum Oktoberfest in Peekskill und anschießend zur Steuben Parade, einer Veranstaltung, die am 16. September mit einem feierlichen Empfang vom Vorsitzenden des Paradekomitees im City Hall Park in Manhatten beginnt.

Der Höhepunkt der Reise wird am Samstag, 17. September die German-American Steuben Parade auf der weltberühmten Fifth Avenue sein. Das ist ein traditionsreicher Umzug, der jedes Jahr am dritten Samstag im September auf der Fifth Avenue in New York City stattfindet.  

Die Parade ist eines der größten Ereignisse im deutsch-amerikanischen Festkalender. Sie wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet. Diese wollten die Traditionen ihrer Heimat aufrechterhalten. Die Deutschamerikaner sind bis heute die größte Einwanderergruppe in den USA. Etwa 15 Prozent aller US-Amerikaner sind deutscher Herkunft oder Abstammung. Allein in New York City leben etwa 500.000 Deutschstämmige. Jährlich wird die Parade von mehreren tausend Menschen besucht.
Die Steuben Parade und alle dazugehörigen Veranstaltungen werden vom German-American Steuben Parade Committee organisiert, einer gemeinnützigen Organisation mit ausschließlich ehrenamtlichen Helfern. Die Mitglieder des Komitees sind Repräsentanten der großen deutschamerikanischen Vereine aus der Region New York.

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Bild oben: Vereinsvorstand gratuliert dem neuen Bürgermeister der Stadt Sonneberg, Dr. Heiko Voigt zum Wahlerfolg.
Bild Mitte: Mit zünftiger Blasmusik verabschiedet sich der Musikverein vor seiner Reise nach New York auf dem Sonneberger Rathausplatz.
Bild unten: Weil gutes Bier in Amerika schwer zu finden ist, hat der Bürgermeister den Amerikareisenden zwei Kästen GESSNER spendiert und gute Reise gewünscht, allerdings auch gleich darauf hingewiesen: Das Bier vor der Abreise trinken, denn Mitnehmen geht gar nicht. Fotos: Heidi Losansky

 

 

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