07.07.2017

Aktuelles vom Sonneberger Handballverein 

Trommler Emil Poser

Handballer verpflichten alten Bekannten
Sonneberg. Die Handballer des Sonneberger Handballvereins (SHV) konnten im Laufe der Woche ihren neuen Co-Trainer vorstellen. Dabei handelt es sich um einen alten Bekannten, der in den 1990ern bereits in der Spielzeugstadt auflief und vorher gar Nationalspieler war. Um genau zu sein war es 1996 als Konstantin Zelenow, damals als erster ausländischer Spieler überhaupt, nach Südthüringen kam. Er wechselte seinerzeit vom aktuellen Champions League Teilnehmer ZTR Saporoshje in die Spielzeugstadt und avancierte nicht nur ob seiner handballerischen Leistungen schnell zum Publikumsliebling.

Auch menschlich passte „Kostja", wie er von allen nur genannt wird, perfekt nach Sonneberg. Im Laufe der Zeit kamen seine Frau samt Tochter hinterher und so sind es nunmehr bereits über 20 Jahre die der Ukrainer in Deutschland lebt. Seine erste Zeit in Sonneberg endete 2003, als er sich dem aufstrebenden HSC Coburg anschloss. Damals war dort aber nicht nur die sportliche, sondern auch die berufliche Perspektive eine wesentlich bessere. Übel nahm ihm das in der Spielzeugstadt damals keiner – schon gar nicht dem Publikumsliebling. In Coburg etablierte er sich ebenfalls rasant und wurde zum Leistungsträger. Sein offizielles Karriereende feierte er 2007 standesgemäß mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Anschließend zog es ihn nach Bad Rodach, wo er erst die Frauen und dann die Männer trainierte. Bei Letzteren schnürte er immer wieder auch selbst noch die Handballschuhe und so riss auch der Kontakt mit Sonneberg nie ab. Denn erst gegen Bad Rodach und dann auch bei seiner weiteren Trainerstation in Kunstadt war er Spielertrainer und man bestritt das eine oder andere Trainingsspiel gegeneinander. Dabei formte er in Kunstadt in den letzten vier Jahren ein Spitzenteam. Der Erfolg war und ist immer noch seine oberste Maxime und so ist die Zielstellung für die Spielzeugstadt natürlich auch klar: „Sollte es in diesem Jahr doch nicht mit dem Aufstieg klappen, wird das unser oberstes Ziel für die neue Saison!" gibt er gleich als Losung zu Protokoll und fügt schmunzelnd an: „Vielleicht gebe ich dann mit 50 doch noch einmal ein Comeback auf dem Handballparkett." Bis zu seinem privaten Jubiläum jedenfalls dauert es noch bis 2019 – den Aufstieg will man aber vorher schon erreichen.
Presse SHV

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Auf dem Bild: Alexander Ebert, Manuel Müller, Uwe Scheler und Konstantin Zelenow

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