29.06.2017

MINT: Weit mehr als nur eine Geschmacksrichtung – Zukunft von heute und morgen

MINT thumbDas Wort MINT hat viele Bedeutungen, Minze, postfrisch, Münzprägestätte, cool und in Sonneberg...ZUKUNFT.
Unter dem Begriff MINT verstecken sich auch die beruflichen Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, unabhängig vom akademischen und Gewerblichen Spektrum. „Diese Berufsgruppen haben eine Schlüsselfunktion für die Industrie", betont Sonnebergs Bürgermeister Dr. Heiko Voigt bei einem besonderen Auftakt. Gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft, Bildung, Kindererziehung und Arbeitsverwaltung lud Voigt zum Start einer neuen Offensive ein. „Wir werden die wohl erste MINT freundliche Stadt Deutschlands werden", verkündete der Bürgermeister.
Eine Unterschriftstafel, voller Beurkundungen von Unterstützungswillen der Anwesenden zeugt von einem wohlüberlegten Start. Vom Kunststoffbetrieb über den Klinikverbund bis zum Sanitätshaus positionierte man sich zur Unterstützung.

 


Sponsoren wie die Firma Volk, Simba-Dickie, der Rotary Club, die Wohnungsbaugesellschaft und die Stadtwerke Sonneberg stellten einen Vielzahl von Baukästen, Technikspielzeug und Ausrüstungen zum Erforschen und Erkennen naturwissenschaftlicher Grundlagen den Kindergärten, Grund- und weiterbildenden Schulen zur Verfügung.
Gemeinsam mit Vertretern der Sponsoren und dem ersten Beigeordneten Christan Dressel übergab Voigt die Startausrüstungen an die Einrichtungen. Norbert Pillmann, Niederlassungsleiter von Simba-Dickie Sonneberg brachte es auf den Punkt: „Deutschland ist ein wirtschaftlich führendes Land durch Fachkräfte, die auch in den Bereichen der MINT Berufe arbeiten und damit die Entwicklung vorantreiben", so Pillmann, „wenn wir frühzeitig die Kinder an Technik und Naturwissenschaft mit Spaß und Freude heranführen werden wir einen entscheidenden Beitrag für die Zukunft leisten".
Neu ist auch ein Logo, welches die Kampagne der MINTfreundlichen Stadt begleiten soll. Eine Sonne, in der ein kleiner Spielzeugroboter steht, wurde als Schöpfung von Johanna Kühn aus der Gestalterklasse der SBBS Sonneberg präsentiert.

Kühn Johanna Logo550
„Sonneberg ist eine industriegeprägte Region mit einem sehr starkem Arbeitsmarkt", bestätigt Wolfgang Gold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Suhl. Diese gute Entwicklung wird von vielen Fachkräften aus MINT Berufen getragen.
„Ich begrüße die Initiative der Stadt Sonneberg, weiter den Schwerpunkt auf klassische MINT Berufe zu setzen. Mit unserem Berufsinformationszentrum, den Veranstaltungen für jugendliche Berufsausbildungsstellensuchende vor Ort und unseren Beratungsfachkräften werden wir weiterhin einen eignen festen Beitrag für die Stabilität der Region Sonneberg liefern", sind Golds unterstützenden Worte.

Spatzennest550

Damit die Jüngsten auch alsbald den Spaß an den MINT Grundlagen entdecken, begab sich Dr.Heiko Voigt nach der Auftakt Veranstaltung in den Technik Raum des Kindergartens SPATZENNEST. Mit einer Handvoll kleiner Sonneberger(innen) ging es an den VOLKsBaukasten. „Wer von Euch bastelt schon zu Hause mit Werkzeug?", hakte der Bürgermeister bei den ersten Erkundungen des Baukastens nach. „Ich hab schon einen Werkzeugtisch", brachte sich der 6-jährige Maximilian Brand ein. Gemeinsam schraubte die Gruppe Kleiner und eines Großen fleißig an Rädern und Achsen. „Wenn Ihr den ersten Kran geschaffen habt komme ich persönlich her um mir ihn anzusehen", sind Dr. Voigts Worte nach der ersten Bastelrunde.
In Sonneberg geht es mit diesen Themen nach den Sommerferien weiter. Mit naturwissenschaftlichen Grundlagen.
Frank Fleischmann

 

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