20.10.2021

Wie war das zur Grenzöffnung 1989 in Sonneberg?

Wanderausstellung Grenzöffnung

Einen historischen Überblick zu den Ereignissen rund um den 12. November 1989 gibt die neue Wanderausstellung mit dem Titel „Die Tore gehen auf – Grenzöffnung im Sonneberger Raum 1989". Erstmals sind nun deren Inhalte für einen Teil der Schülerschaft im Stadtgebiet zugänglich. Am Mittwoch, 20. Oktober, eröffnete der Hauptamtliche Beigeordnete der Stadt Sonneberg, Christian Dressel, im Beisein der Kulturausschussmitglieder Traudel Garg und Matthias Maier die Schau in der Regelschule „Cuno Hoffmeister" im Wolkenrasen.

Die insgesamt zwölf Transparente mit Texten und Fotos, gemeinsam vom Stadtarchiv Sonneberg und Kreisheimatpfleger Thomas Schwämmlein erarbeitet, werden nun in den Fluren der Schule verteilt und in den Geschichtsunterricht integriert. Nach vier Wochen wandern die von Trautmann Druck & Verlag Sonneberg gestalteten Roll-Ups dann zur nächsten weiterführenden Schule.

Steffi Köthe bedankte sich im Namen der Schulfamilie: „Es ist wichtig, dass die Geschichte visuell aufbereitet aufleben kann in einer Generation, die das selbst nicht erlebt hat", sagte die Schulleiterin, etwa mit Blick auf Schülersprecherin und Neuntklässlerin Nele Kienel. Zwar wird die Ausstellung Mitte November wieder weiter wandern, doch die Inhalte bleiben in Form eines Klassensatzes der parallel zur Ausstellung veröffentlichten, gleichnamigen Publikation erhalten. Finanziert und unterstützt wurde das Vorhaben durch die Sibylle-Abel-Stiftung. Das Engagement der Stadt rund um dieses geschichtsträchtige Thema lobte Traudel Garg als Vertreterin des Kulturausschusses des Stadtrates Sonneberg.

Christian Dressel freut sich, dass nach fast einjähriger Verzögerung durch die Corona-Pandemie das Wissen rund um die Ereignisse der Grenzöffnung und der unmittelbaren Zeit danach an die Schulen kommt und so der ursprünglichen Bestimmung gerecht wird. „Viel spannender als in Berlin", bezeichnete der Hauptamtliche Beigeordnete der Stadt Sonneberg die Ereignisse an der Nahtstelle der Deutschen Teilung, wo nun verstärkt zusammenwachse, was zusammengehöre.

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