18.03.2020
 
Kreuz mit Rose

Bis 19. April leider auch keine Trauerfeiern und Aufbahrung möglich

Bei reinen Beisetzungen sind derzeit maximal 2 Trauergäste erlaubt

Leider nimmt die Corona-Krise auch auf die schwersten Stunden im Leben Einfluss, nämlich auf Beerdigungen. Zum Schutz der Gesundheit kann die Stadt Sonneberg ab sofort zunächst bis 19. April keine Trauerfeiern und Aufbahrungen mehr auf ihren Friedhöfen genehmigen.

Reine Beisetzungen ohne feierlichen Rahmen werden weiterhin durchgeführt, müssen jedoch auf maximal zwei Trauergäste und einen Mitarbeiter des Friedhofs beschränkt werden. Die Stadt Sonneberg weist darauf hin, dass alternativ auch die Möglichkeit besteht, eine Urne bis zu sechs Monaten aufzubewahren, bevor die Beisetzung erfolgt.

Bei Eintreten eines Trauerfalls steht die Friedhofsverwaltung zurzeit ausschließlich telefonisch unter Rufnummer (0 36 75) 880 – 204 zur Verfügung. Die Angehörigen werden von den Mitarbeitern am Telefon beraten und die Anträge postalisch oder per E-Mail versandt. Auch das städtische Bestattungsinstitut steht im Bedarfsfall weiterhin jederzeit unter Telefon (0 36 75) 702 427 sowie per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

Damit setzt die Stadt Sonneberg einerseits die Allgemeinverfügung des Landkreises Sonneberg vom 16. März um. Insbesondere soll jedoch die Gefahr der Ansteckung von Trauergästen ausgeschlossen werden. Denn gerade bei Trauerfeiern sind vermehrt die als Risikogruppe eingestufte Personengruppen anzutreffen. Hinzu kommt, dass bei solch emotionalen Anlässen wie einer Trauerfeier durch trostspendende Gesten eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht.

Die Stadt Sonneberg bittet um Verständnis für diese unausweichlichen Maßnahmen.

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