29.03.2020

coronavirus

Allgemeine Informationen zum Thema Corona-Virus für Bürger

 

Aufgrund der dynamischen Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus stellen wir hier in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Sonneberg einige grundsätzliche Informationen zur Verfügung.

 

Das neuartige Corona-Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptüber­tragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt ge­bracht werden.  Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen auch, schützen das Einhalten der Husten-und Niesetikette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (et­wa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit an­geraten.

 

Hier finden Sie wichtige Hinweise zu Hygiene-Maßnahmen:

Empfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit: Download hier

Empfehlung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Download hier

 

Das Landratsamt Sonneberg hat heute ebenfalls Hinweise zum vorbeugenden Gesundheitsschutz zur Verfügung gestellt. Wir stellen diese hier zum Download zur Verfügung.

So rät das Landratsamt Sonneberg, mit Rücksicht auf die Mitmenschen und im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes gegen virale Erkrankungen nur im gesunden Zustand auf Arbeit zu gehen bzw. Kindergarten oder Schule zu besuchen. Gleiches gelte für öffentliche Veranstaltungen. Ob Besuche im Museum, Schwimmbad, Kino, Konzerte, Sportevents, Diskotheken, Lesungen oder Volkshochschulkurse: Im Hinblick auf die Allgemeinheit sollte man derlei meiden, wenn man Symptome einer viralen Erkrankung zeigt. Wer Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber hat, sollte zuhause bleiben und den jeweiligen Hausarzt konsultieren. Dabei ist wichtig, nicht unangekündigt in eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus zu gehen, sondern sich vorher telefonisch anzumelden, so das Landratsamt Sonneberg.

Oft fragt man sich auch, was zu tun ist, wenn man aus einem Risikogebiet zurückkommt. Hier raten die Fachleute des Landratsamtes Folgendes:
Personen, die sich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit für eine Woche zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten Symptomen sollten sie die Regeln für richtiges Husten und Niesen sowie eine gute Händehygiene beachten und nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise einen Arzt aufsuchen.

Grundsätzlich rät das Landratsamt, folgende Hygienetipps zu beherzigen:

  1. Halten Sie ausreichend Abstand (mindestens ein bis zwei Meter) von Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben.
  2. Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  3. Halten Sie die Hände vom Gesicht fern.
  4. Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
  5. Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindes­tens 30 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife. Benutzen Sie Einweghandtücher.

 

Weitere (Fach-) lnformationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetsei­ten des Robert-Koch-Institutes zu finden.

Das Robert-Koch-Institut hat auch eine aktuelle Informationsschrift zur Infektion mit dem Corona-Virus und Fragen rund um eine häusliche Quarantäne erstellt: Download hier

 

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen auch, kann eine Infektion mit dem neuar­tigen Corona-Virus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

 

Zum Schutz der öffentlichen Sicherheit hat das Landratsamt Sonneberg am 19. März eine neue Allgemeinverfügung (hier zum Download) erlassen. Die Allgemeinverfügung ist mit dem 20. März in Kraft getreten und gilt bis zum 19. April 2020. Einzelheiten hierzu finden Sie in einem gesonderten Beitrag.

 

Was kann ich tun, wenn ich den Verdacht habe, an COVID-19 erkrankt zu sein?

Für die ambulante Versorgung der Bevölkerung ist der Bereich der niedergelassenen Ärzte zuständig. Symptomatische Patienten sollten aber nicht direkt in die Praxen gehen, sondern vorher einen Termin vereinbaren. Bei einem Verdachtsfall sollte die betroffene Person möglichst schnell einen Arzt kontaktieren. Erste Ansprechpartner sind die niedergelassenen Ärzte (Hausärzte). Bitte gehen Sie nicht unangekündigt in eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus. Melden Sie sich vorher immer telefonisch an. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst die richtige Anlaufstelle, erreichbar unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Test auf den Coronavirus bei begründeten Verdachtsfällen. Anspruch auf diesen Test haben Risikogruppen wie Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Mit Rücksicht auf die Mitmenschen und im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes gegen virale Erkrankungen ist es wichtig, nur im gesunden Zustand auf Arbeit zu gehen bzw. Kindergarten oder Schule zu besuchen. Gleiches gilt für öffentliche Veranstaltungen oder private Zusammenkünfte. Wer Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber hat, sollte zuhause bleiben und den jeweiligen Hausarzt konsultieren. Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (116 117), wenn Sie Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Der Hausarzt bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen bis hin zur eventuellen Notwendigkeit eines Abstrichs auf Corona-Virus. Vermeiden Sie die Alarmierung des Rettungsdienstes und gehen sich auch nicht unangemeldet in Krankenhäuser, sofern Sie keine schwere gesundheitliche Beeinträchtigung haben. Diese Bereiche sind wichtig für intensivmedizinische Fälle und müssen für solche geschützt werden. Alten- und Pflegeheime sollten den Besucherverkehr auf das Notwendigste beschränken. Auch medizinisches Personal, wichtige Einheiten des Bevölkerungsschutzes wie Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste und weitere Hilfsorganisation sowie Mitarbeiter von Stadtwerken, Wasserwerken und Behörden sollten zum Eigenschutz unnötige Zusammenkünfte vermeiden.

 

Das Landratsamt Sonneberg gibt hier auf seiner Homepage regelmäßig aktualisiert weiterführende Hinweise zum Thema Corona-Virus.

 

Aufgrund der zunehmenden Bürgeranfragen hat das Landratsamt entschieden, ein eigenständiges Bürgertelefon zu schalten. Es ist während der behördlichen Öffnungszeiten unter Telefon 03675 / 871 871 erreichbar.Die behördlichen Öffnungszeiten sind:

Montag 08:00 – 12:00 Uhr
Dienstag 08:00 – 12:00 Uhr, 14:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch 08:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag 08:00 – 12:00 Uhr, 14:00 – 17:30 Uhr
Freitag 08:00 – 12:00 Uhr

Das Gesundheitsamt des Landkreises Sonneberg ist während der behördlichen Öffnungszeiten unter Telefon 03675 / 871 -240, -232, -361, -458 erreichbar.

 

Außerdem stehen für telefonische Auskünfte folgende Hotlines zur Verfügung:

•    Bundesministerium für Gesundheit: 0800 / 330 4615 32
•    Bürgertelefon: 030 / 34 64 65
•    Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz: 0361 / 573 815 099
•    Kassenärztliche Vereinigung Thüringen: 116 117

 

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