25.03.2015 

Sonneberg wird schneller: Telekom startet Netzausbau

Start ins schnelle Internet thumb

Über 40 Kilometer Glasfaser und mehr als 60 Verteiler voll intelligenter Technik für Netz-Ausbau.
Mehr Tempo im Internet: bis zu 100 MBit/s. 
Fast 12000 Haushalte können bis Jahresende 2015 schnelles Internet nutzen

Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz in Sonneberg (mit den Ortsteilen Hönbach, Unterlind, Neufang, Malmerz, Weidhausen und Mürschnitz), im Ortsteil Mengersgereuth-Hämmern der Gemeinde Frankenblick und im Ortsteil Föritz der gleichnamigen Gemeinde aus und erhöht zugleich das Tempo: Dazu wird das Unternehmen über 40 Kilometer Glasfaser verlegen und mehr als 60 Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Dadurch werden fast 12000 Haushalte im genannten Bereich Vectoring-fähig. „Ich freue mich, dass die Arbeiten in Sonneberg nun starten", sagt Dr. Heiko Voigt, stellv. Bürgermeister der Kreisstadt, heute anlässlich der Montage des ersten neuen Multifunktionsgehäuses, das die hohen Bandbreiten erst möglich macht, in der Mürschnitzer Straße in der Kreisstadt. „Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken - privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger Standortvorteil." „Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben", sagt Marcel Albert, Ansprechpartner des Infrastrukturvertriebes der Telekom in Sonneberg. „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran." Für den Ausbau des Glasfasernetzes nutzt die Telekom vorhandene Leitungswege, Schächte, Leerrohre oder Sammelkanäle. Tiefbauarbeiten werden nur dort stattfinden, wo es unbedingt nötig ist. Die Telekom beauftragt für die Arbeiten einheimische Firmen und sichert so Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Stadt und im Landkreis Sonneberg.

  

 Drei Schritte zum schnellen Internet

Erfolg in drei Etappen. Erstens: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium. Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70.000 Euro pro Kilometer.
Zweitens: Die grauen Kästen am Straßenrand werden intelligent. Sie werden mit modernster Technik ausgestattet und zu einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Hier werden unter anderem die Datenpakete vom Kupferkabel auf die Glasfaser übergeben. Diese sogenannten Multifunktionsgehäuse (MFG) werden über das Ausbaugebiet verteilt. Die Entfernung zwischen Kunde und MFG soll möglichst gering sein. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.
Drittens: Die Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, wird mit der Vectoring-Technik schneller. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Vectoring ist wie ein doppelter Espresso fürs Kupferkabel: Beim Herunterladen erhöht sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.
Auch Gewerbetreibende profitieren vom Ausbau. Wer die Chancen des Internets nutzen will, muss in die Digitalisierung seiner Geschäftsmodelle investieren. Die Herausforderungen reichen von Cloud Services bis Datensicherheit. Die Telekom bietet ihre Erfahrung aus dem Großkundenbereich auch kleineren und mittleren Kunden an, damit diese Investitions- oder Personalkosten sparen können.


Mehr Anschlüsse, mehr Tempo, mehr Komfort
Die Deutsche Telekom setzt beim Netzausbau auf einen Technologiemix: Zum Einsatz kommen Richtfunk, WLAN, VDSL, Vectoring, GSM, UMTS und LTE. Für jedes Gebiet wird die optimale Versorgung ermittelt. Welche Technik der Kunde nutzt, wird für ihn keine Rolle spielen. Das Ziel: Der Kunde soll immer und überall die bestmögliche Verbindung erhalten. Dafür treibt die Telekom den Ausbau in Deutschland massiv voran und investiert pro Jahr zwischen drei und vier Milliarden Euro ins Netz.

 

Zur Ausbaustrategie der Telekom gehören drei Meilensteine: Bis Ende 2016 wird die Zahl der VDSL-fähigen Haushalte von 12 auf 24 Millionen erhöht. Darüber hinaus wird das Unternehmen das Tempo im VDSL-Netz steigern: Beim Herunterladen verdoppelt sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit sogar von 10 auf bis zu 40 MBit/s.
Bis Ende 2017 werden 85 Prozent der Bevölkerung den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s nutzen können.
Bis Ende 2018 wird das gesamte Netz der Telekom auf dem Internet Protokoll laufen und damit noch mehr Sicherheit und Komfort für die Kunden bieten.
Über die Internetseite www.telekom.de/schneller und die Hotline 0800 330 3000 können sich Kunden über Angebote und Ansprechpartner informieren.

Deutsche Telekom AG
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