16.10.2020

Die Sicherheit von über 1.000 Kindern hat Priorität

Leitungen Kindergärten Wolkenrasen

Der Alltag in einem Kindergarten ist vielfältig geprägt von der pädagogischen Arbeit mit dem Kind bis hin zum Zusammenwirken mit den Eltern. Dafür bedarf es solider baulicher und organisatorischer Rahmenbedingungen. In der vergangenen Woche haben sich die Träger und die Leitungen aller 15 Kindergärten der Stadt Sonneberg getroffen, um sich in bewährter Weise über die aktuellen Regelungen und deren Umsetzung abzustimmen. Ein zentraler Tagesordnungspunkt war die Besprechung von Unfallgefahren sowie Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Kindergärten. Hierzu konnte Thomas Krumbach als Referent der Unfallkasse Thüringen für einen sachlich ausgesprochen fundierten Vortrag gewonnen werden. Die Teilnehmer hatten dabei die Möglichkeit, individuelle Fragen zu möglichen Risiken zu stellen, und sie erhielten von fachlicher Seite entsprechende Hinweise zur richtigen Umsetzung im Kindergartenalltag. Die Sicherheit der Kinder und des Personals in den Kindergärten hat Priorität. Das beginnt bei regelmäßigen Kontrollen, geht über notwendige bauliche Veränderungen und führt zur Klärung von Fragen zur Organisation des laufenden Tagesgeschäftes. All das sind Dinge, mit denen alle Träger und Leitungen verantwortungsbewusst umgehen müssen.

Die Runde, bestehend aus der Leitungsebene der für die Stadt tätigen Träger, den Leiter und Leiterinnen der Kindergärten und dem Jugendamt nebst Fachberater, wird durch die Stadt koordiniert und trifft sich regelmäßig zu allen Themen, die für die Kindergärten von wesentlicher Bedeutung sind. Diskutiert werden insbesondere rechtliche, bauliche und versicherungstechnische Aspekte, organisatorische und pädagogische Faktoren. Während der Corona-Pandemie haben die Absprachen und Festlegungen aus der Trägerrunde eine einheitliche und strukturierte Aufrechterhaltung der Betreuungsangebote gesichert. In dieser Zeit haben sich die Träger eng abgestimmt, um die Kinder gut zu betreuen und die Öffnung der Kindergärten sicherzustellen. Dabei unterstützten Dipl.-Med. Monika Jähnich und Dr. Hartmut Frey mit ihrem ärztlichen Rat sehr engagiert die Einrichtungen, wie sie mit den Auswirkungen und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie umgehen müssen. Der ärztliche Rat war hier besonders hilfreich. Die Bündelung aller Kapazitäten, unterschiedlicher Sichtweisen und Erfahrungen zahlt sich im Interesse der Kinder und Eltern aus und garantiert Betreuungsstandards in Sonneberg auf hohem Niveau.

Die Stadt Sonneberg sichert nach dem aktuellen Bedarfsplan 1.055 Plätze in den 15 Kindergärten finanziell und organisatorisch ab.

 

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