18.05.2020

Fröbel-7921

 

Ab 25. Mai „eingeschränkter Regelbetrieb“ in allen Sonneberger Kindergärten

Eltern werden um Vorsicht und Rücksichtnahme gebeten - Individueller Betreuungsbedarf ist ab sofort mit der jeweiligen Kita telefonisch abzustimmen

 

Ab Montag, 25. Mai, nehmen alle Kindergärten im Stadtgebiet von Sonneberg den sogenannten „eingeschränkten Regelbedarf“ auf. Damit können grundsätzlich wieder alle Kinder in ihre jeweilige Kita kommen. „Natürlich gibt es noch Einschränkungen“, erläutert Amtsleiter Steffen Hähnlein. „Doch damit schaffen wir die Voraussetzung, dass die Sonneberger Kinder endlich wieder miteinander spielen und sich freuen können“, dankt er zusammen mit Bürgermeister Dr. Heiko Voigt allen Einrichtungen, ihren Leitern und Kita-Teams für die erneut hervorragende und konstruktive Zusammenarbeit bei der Planung dieses gemeinsamen Vorgehens für alle 15 Sonneberger Kindergärten. Denn damit ist sichergestellt, dass die Kinder in ihren Kindergartenalltag und die damit verbundene Geborgenheit zurückfinden können.

Die Einschränkungen können je nach Einrichtung unterschiedlich sein, zum Beispiel bei der Betreuungszeit, den Betreuungsangeboten aufgrund der räumlichen Voraus-setzungen und des Distanzgebots sowie dem pädagogischen Angebot.

Gemeinsam mit den Freien Trägern aller Kitas hat die Stadt Sonneberg einen Korridor für Hygienestandards und Tagesabläufe ausgearbeitet. Hierbei stand in bewährter Art und Weise die Sonneberger Kinderärztin Monika Jähnich als fachliche Beraterin zur Verfügung. Dann erfolgte eine intensive Abstimmung mit dem Jugendamt des Landkreises. Nun liegt für jeden Kindergarten ein individuelles Hygiene- und Schutzkonzept vor. Die Eltern erhalten mit Aufnahme der Betreuung vor Ort in ihrer Kita eine schriftliche Information über die wesentlichen Abläufe.

Um den anstehenden Betrieb optimal vorbereiten zu können, werden die Eltern gebeten, ab sofort die künftige Betreuung ihres Kindes individuell auf telefonischem Weg mit ihrem jeweiligen Kindergarten direkt abzuklären.

Die Erzieherinnen und Erzieher können die ihnen anvertrauten Kinder nur betreuen, indem sie auf die sie schützende Distanz verzichten. Damit setzen sich die Erzieherteams ständig freiwillig um der Sache willen besonderen Risiken aus. Aus Gründen der Fürsorge gegenüber den Erzieherinnen und Erzieher appelliert die Stadt Sonneberg deshalb eindringlich an alle Eltern:

-    Es kann nur gemeinsam gelingen, eine Ausbreitung des Virus in den Kitas zu verhindern.

-    Die Eltern werden dringend gebeten, aus eigener Initiative die Einrichtung zu informieren, wenn bei ihrem Kind oder in seinem häuslichen Umfeld gesundheitliche Einschränkungen für den Besuch der Einrichtung vorliegen. Hier ist Scham absolut nicht angebracht. Denn ein Virusbefall kann überall passieren.

-     Die Kita-Teams benötigen mehr denn je die aktive Unterstützung und das Verständnis der Eltern.

-  Die Betreuungszeiten der Kinder in der Kita sollte zunächst auf das unbedingt notwendige Maß reduziert werden, zum Beispiel durch Abholung der Kinder schon mittags oder tageweisen Verzicht auf Betreuung.

„Nur wenn wir verständnisvoll und vertrauensvoll zusammenarbeiten, wird es gelingen, diesen sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb für die nächsten Wochen aufrecht zu erhalten“, hofft Amtsleiter Steffen Hähnlein. Denn Kontaktvermeidung, Hygiene und Abstand sind in den nächsten Wochen von größter Bedeutung und werden den Alltag für Kinder, Erzieher und Eltern sicher verändern. „Das kostet den Erzieherinnen und Erziehern viel Kraft und Mut“, so Hähnlein. Ein Personalausfall wegen Corona könne unweigerlich die erneute Beschränkung der Kinderbetreuung für alle Eltern nach sich ziehen, lautet daher seine Bitte zu bestmöglicher Vorsicht und größtmöglicher Umsicht.

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